Ein Volk von FondsInvestoren


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FondsNews von Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989

In Deutschland gibt es aktuell 4,3 Millionen Aktionäre. Und 8,0 Millionen FondsInvestoren. Für Gerd Bennewirtz, geschäftsführender Gesellschafter der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus dem rheinischen Korschenbroich, ist die Zukunft der Altersvorsorge klar. „Die Abgeltungssteuer wird die Deutschen endgültig zu einem Volk der FondsInvestoren machen.“

Fonds bieten die Chancen einer Direktanlage in Aktien, sind aber in den Risiken kalkulierbarer. Beispiel Länderfonds: Diese Spezialisten bieten ein hohes Renditepotenzial, haben aber auch Risiken. Sie bieten sich an, um ein sicherheitsorientiertes FondsDepot kurz- bis mittelfristig aufzupeppen. Bennewirtz: „Alle Investment-Eier in diesen einen einzigen Korb zu legen, wäre allerdings zu riskant.“

Ein Länderfonds investiert in die Aktien eines bestimmten Landes. Zum Beispiel ein Fonds, der ausschließlich in Aktien von Unternehmen mit geschäftlichem Schwerpunkt in Deutschland investiert. Wie viele Branchen er berücksichtigt, spielt keine Rolle. Er darf sich in den unterschiedlichsten Segmenten engagieren: von A wie Automobilhandel bis Z wie Zementproduktion. Hauptsache Deutschland. „Die SJB hat ein Frageverfahren entwickelt“, so Bennewirtz, „mit dem Investoren herausfinden können, ob ein Markt zu ihnen passt oder nicht.“ Gibt es eine überzeugende Nachfrage nach Gütern und Leistungen aus diesem Land? Ist das Land groß genug, um internationale Geldströme anzuziehen? Ist mittelfristig mit einer Verbesserung der Wirtschaftsdaten zu rechnen? Bleibt das Land politisch berechenbar?

Lassen sich alle Fragen mit ‚Ja’ beantworten, ist das Land interessant. Bei der Bewertung des Fonds zählen andere Faktoren. „Beispielsweise, ob die FondsGesellschaft und der FondsManager bereits über Erfahrungen im jeweiligen Markt verfügen“, erklärt Bennewirtz, dessen Institut geeignete Länderfonds vermittelt.

„Auch das FondsVolumen muss ausreichen, damit der FondsManager wirtschaftlich agieren kann. Unter 15 Millionen Euro ist das schwierig.“ Länderfonds gehören zu den Spezialitätenfonds. Wie alle Fonds dieser Kategorie bieten sie gute Renditechancen, bergen aber auch Risiken. Als Markt, bei dem die Chancen überwiegen, nennt Bennewirtz Südafrika. „Dort wird sich das deutsche Fußball-Sommermärchen wiederholen, wenn die Investitionen zu wirken beginnen.“ Wirtschaftliche Vorbilder aus der Vergangenheit seien Südkorea und Japan. „33 Monate vor Anstoß der 2002 dort ausgetragenen Fußball-WM führten die ausländischen Investitionen auf Eurobasis zu Traumrenditen von bis zu 193,24 Prozent p.a.“

Der richtige Mix entscheidet: Für langfristige Investments sind internationale Aktienfonds oder ein Strauß klassischer Länderfonds aus USA, Japan und Großbritannien besser geeignet als spezielle Länderfonds. Sie berücksichtigen Aktien aus mehreren Ländern, streuen viel breiter und gleichen Schwankungen besser aus. „Deshalb sollten sie auch die Basis jedes Investment-Portfolios bilden“, sagt Bennewirtz.

„Ergänzt um viel versprechende Spezialitätenfonds.“ Der Investor überträgt beim Aktienfonds die Verantwortung für die Unternehmensauswahl auf einen Fonds Manager, der sich in seinem Markt bestens auskennt. Seine Aufgabe ist es, den Markt im Portfolio möglichst genau abzubilden. „Wollte ein Investor trotzdem nur in Länderfonds investieren und gleichzeitig auf einen Berater verzichten, müsste er alle Länder kontinuierlich beobachten“, sagt Bennewirtz. „Und ständig FondsAnteile kaufen und verkaufen. Das kann ein Laie gar nicht leis­ten.“

Bis zum 31.12.2008 lohnt sich der Einstieg in Aktienfonds besonders. „Investments, die bis zu diesem Stichtag durchgeführt werden“, erklärt Bennewirtz, „bleiben von der Abgeltungssteuer befreit. Unabhängig davon, ob die FondsAnteile 2010, 2015, 2020 oder später verkauft werden. Wer jetzt schnell schaltet, sitzt später am langen Hebel.“ Die unbefristete Steuerfreiheit wird durch Umschichtungen innerhalb des Fonds nicht angetastet. Anders der Aktionär: Wenn dieser nach Marktlage seine Daimler gegen Siemens eintauscht, werden umgehend 25 Prozent Abgeltungssteuer fällig. Nicht nur auf Zinsen und Dividenden, sondern auch auf realisierte Kursgewinne.

„Für ein aktives Risikomanagement werden die Aktionäre bluten“, prognostiziert Bennewirtz. „Die FondsInvestoren werden ihre Steuerfreiheit genießen.“

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