Drei Nobelpreisträger unter den Wahlhelfern der Sozialisten


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Sie gehören zu dem Team, das das Wahlprogramm der regierenden PSOE ausarbeiten soll

Anfang März kommenden Jahres finden in Spanien Parlamentswahlen statt. Natürlich sind alle Parteien bereits eifrig dabei, sich ab sofort in möglichst gutem Licht den potentiellen Wählern zu zeigen, vor allem aber ein besonders attraktives Wahlprogramm vorzustellen.

Madrid – Als eine der ersten Parteien haben die regierenden Sozialis­ten (PSOE) einige Details über ihr neues Programm, insbesondere aber über die Menschen bekannt gegeben, die ihnen bei der Ausarbeitung ihrer Wahlversprechen helfen sollen.

Die Liste kann sich wahrlich sehen lassen. Für das PSOE-Wahlteam konnten nämlich 14 international bekannte Persönlichkeiten der verschiedensten wissenschaftlichen Richtungen als Berater gewonnen werden. Mit dabei sind auch drei Nobelpreisträger: Die Neuseeländerin Helen Caldicott, Friedensnobelpreisträgerin von 1985, der US-Amerikaner Joseph Stiglitz, Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 2001 und die Kenianerin Wangari Maathai, die 2004 als erste afrikanische Frau den Friedensnobelpreis erhielt.

Kein Wunder, dass Jesús Caldera, Minister für Arbeit und Soziales sowie Leiter des PSOE-Wahlteams, die Vorschläge, Ideen und Zielsetzungen seiner Partei mit unverhohlenem Stolz präsentierte. Das Wahlprogramm der Sozialisten bemühe sich darum, auf internationaler Ebene bei der Ausarbeitung neuer Bürgerrechte sowie einer Verbesserung der Wohlstandspolitik und der internationalen Kooperation als Vorbild dienen zu können, erklärte Caldera unter anderem.




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