Clavijo traf sich mit der Deutschen Handelskammer


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Die steuerlichen und geografischen Vorteile der Kanarischen Inseln sollen deutschen Unternehmen vermittelt werden

Mitte Mai haben sich Regionalpräsident Fernando Clavijo, der Leiter der Ressorts Wirtschaft, Industrie, Handel und Wissenschaft, Pedro Ortega, und die Vizeleiterin der Kanarischen Sonderzone ZEC, Milagros Luis Brito, in Madrid mit dem Präsidenten der Deutschen Handelskammer für Spanien, José Luis López-Schümmer Treviño und dem Geschäftsführer Walther von Plettenberg getroffen.

Nach diesem wirtschaftlich bedeutenden Meeting gab Clavijo bekannt: „Hauptsächlich haben wir darüber gesprochen, wie die Steuervorteile der Kanarischen Inseln und ihre Position als Drehkreuz zwischen Europa und Afrika am besten in Deutschland vermarktet werden können.“ 

Fernando Clavijo erklärte weiterhin: „Die Kanaren suchen die Diversifizierung und Internationalisierung ihrer Wirtschaft und zwar hauptsächlich über die Instrumente des Wirtschafts- und Steuersystems der Kanaren (REF). Insofern haben wir die Neuerungen der Kanarischen Sonderzone (ZEC) vorgestellt, insbesondere die geografische Erweiterung des Niedrigsteuergebietes auf alle Inseln. Zweifellos bieten die Kanaren den deutschen Investoren eine weite Bandbreite an Möglichkeiten, um ihre spezifischen Bedürfnisse zu bedienen.“

Neben den finanziellen Vorteilen bei einer Niederlassung im Niedrigsteuergebiet, dem spanisch-deutschen Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und der insbesondere für in Afrika tätige Unternehmen interessanten geografisch günstigen Lage zwischen Europa und Afrika warb der Regionalpräsident mit der hervorragenden Anbindung zwischen Deutschland und den Kanaren. Es gibt 400 Flüge pro Woche und interessante Geschäftsmöglichkeiten in den Bereichen Wasseraufbereitung, Abfallentsorgung, Innovation oder Erneuerbare Energien.

José Luis López-Schümmer Treviño bestätigte, dass die kanarischen Steuervorteile äußerst interessant für deutsche Unternehmen sind. „So arbeiten wir von der Deutschen Handelskammer für Spanien daran, dass die uns angeschlossenen Firmen die Vorteile kennenlernen, wenn sie sich auf den Kanaren niederlassen, um beispielsweise ihr Afrika-Geschäft auszuweiten.“

Bereits im März hatten sich Clavijo und Ortega in Berlin mit dem spanischen Botschafter Pablo García-Berdoy getroffen, um die Möglichkeiten zu sondieren und Tipps einzuholen, wie das Marketing der Kanarischen Inseln auf Deutschland und die spezifischen Segmente abgestimmt werden sollte. Nach dem Meeting mit den Vertretern der Deutschen Handelskammer für Spanien in Madrid, die mehr als 1.100 Mitglieder zählt, ist als nächster Schritt ein Treffen mit Vertretern des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in Berlin vorgesehen. 




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