Ausgaben für Kultur und Freizeit gehen zurück


Aus der Studie „Die Ausgaben für Kultur und Freizeit in Spanien“ des Strategic Research Centers der EAE Business School geht hervor, dass die Canarios im vergangenen Jahr 565 Euro pro Person für Kultur und Freizeit ausgaben, weit unter dem nationalen Durchschnitt von 741 Euro.

Doch auch landesweit wurde mit fast 34 Milliarden Euro knapp 4% weniger als im Vorjahr in Kultur und Freizeit investiert. Im Vergleich der autonomen Regionen kam zutage, dass sich die Bewohner von Madrid, Navarra und La Rioja am meisten Kultur und Freizeit leisteten (972, 862 bzw. 861 Euro), die Bewohner von Ceuta und Melilla, Extremadura, den Kanaren und Murcia am wenigsten (408, 560, 565 bzw. 587 Euro). Im vergangenen Jahr gingen insbesondere die Ausgaben für Zeitungen und Zeitschriften, Bücher und Schreibwaren, audiovisuelles und fotografisches Equipment zurück, während in längerfristig nutzbare Güter wie Musikinstrumente oder Sportausstattung mehr investiert wurde. Laut der Studie gaben Frauen im Alter zwischen 45 und 64 Jahren, mit Universitätsstudium, aktiv im Berufsleben stehend und mit einem über dem nationalen Durchschnitt von 2.000 Euro liegenden Gehalt, am meisten für Kultur und Freizeit aus.




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