Arbeitslosigkeit mit 8,4% auf historischem Tiefstand


Seit 25 Jahren war die Arbeitslosenzahl nicht mehr so tief gesunken

Der Sommer hat sich in Spanien äußerst positiv auf den nationalen Arbeitsmarkt ausgewirkt.

Madrid – Wie jetzt bekannt wurde, ist die Arbeitslosenquote im dritten Quartal auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren gesunken. Und damit nicht genug, mit einer Quote von 8,42% liegt Spanien auch erstmalig unter dem EU-Durchschnitt (8,7%) und sinkt auch zum ersten Mal seit 1997 unter die 9%-Grenze. Im Vorquartal lag die Quote noch bei 9,33%, im Vorjahresquartal bei 10,7%.

Die Zahl der Arbeitslosen hat zwischen Juli und September den Angaben des nationalen Statistikinstituts Ine zufolge um 179.700 Personen abgenommen. Derzeit gibt es demnach 1.765.000 Arbeitslose in Spanien. Der Hauptgrund für die positive Lage wird in dem Wirtschaftswachstum gesehen, das zur Schaffung von Arbeitsplätzen geführt habe.

Schattenseiten

Doch trotz der ausnehmend guten Daten, gibt es auch Schattenseiten. 55% der derzeit als arbeitslos gemeldeten Bürger sind nämlich Frauen. Ebenfalls als Schwachstelle angesehen wird  die „Qualität“ der Arbeitsstellen. Demnach verfügen 34,39% der Angestellten nur über einen befristeten Arbeitsvertrag.

„Die Quote der befristeten Arbeitsstellen steigt beängstigend“, warnte demnach auch umgehend ein Sprecher der konservativen Opposition.




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