40% mehr bebautes Gelände in Spanien


In den letzten 18 Jahren

In den letzten 18 Jahren ist die Summe bebauter Gebiete in Spanien um 40% angestiegen und zwar mit einer Wachstumsrate, die weit über der anderer europäischer Länder liegt. Das ist einer der wichtigsten Punkte eines Berichts über die Veränderung der Bodennutzung, den das spanische Überwachungszentrum für nachhaltige Entwicklung jetzt veröffentlicht hat.

Madrid – Bei der Arbeit hat sich das dem Umweltministerium unterstehende Zentrum unter anderem auf die Auswertung von Satellitenbildern sowie die Angaben gestützt, die ihnen vom Nationalen Institut für Geographie, dem Ministerium für Infrastrukturen und den autonomen Regionen zur Verfügung gestellt wurden.

So konnte unter anderem festgestellt werden dass zwischen 1987 und 2000  vor allem an der Mittelmeerküste die Bautätigkeit um 50% angestiegen ist. Über ein Drittel des Küstenstreifens bei Murcia und der Comunidad Valenciana ist bereits vom Meer aus über einen Kilometer ins Landesinnere bebaut.

Im Jahr 2000 betrug die bebaute Fläche 2,1% des gesamten spanischen Territoriums, 29,5% mehr als 1987. Die jährliche Wachstumsrate bebauten Geländes liegt in Spanien bei 1,9% und damit weit über dem Europadurchschnitt, der bei 0,68% angesetzt ist.




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