Ex-Präsident Felipe González kritisiert das „sanfte“ Verhalten gegenüber Trump


Felipe González. Foto: EFE

Internationale Feigheit

Der ehemalige spanische Regierungschef und internationale Sozialistenführer, Felipe González, hat das Verhalten der Politik gegenüber den täglich neuen Anordnungen des amerikanischen Präsidenten scharf kritisiert. „Ich sehe viel zu viel internationale Feigheit gegenüber Trump“, monierte er bei einer Konferenz in Madrid. González bezeichnete die Antwort vieler Staaten auf dessen Politik als „radikal irrtümlich“, denn diese Politik beruhe auf Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und die weiße Vorherrschaft, doch die internationale Reaktion darauf sei eher sanft. Als Beispiel nannte er die Drohungen der neuen amerikanischen Botschafterin vor den Vereinten Nationen, Nikki Haley, zur Einführung in ihr Amt werde sie eine Liste der Staaten anlegen, welche Trump nicht unterstützen. González brachte seine Solidarität mit Mexico zum Ausdruck und kritisierte die Haltung der Regierung Spaniens und anderer Länder gegenüber dem neuen Präsidenten. „Man muss ihm die Stirn bieten. Sie irren sich wenn sie glauben, man müsse vorsichtig sein, denn er wird die Vorsicht für Angst halten“, warnte Felipe González.

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