Für die kanarische Regierung und speziell das Tourismusressort hat das Jahr mit einer guten Nachricht begonnen. Am 10. Januar teilte Industrieminister Miguel Sebastián mit, dass 2010 erstmals wieder steigende Urlauberzahlen aus dem Ausland verzeichnet wurden. Während die spanischen Urlaubsziele im Schnitt einen Zuwachs von 1,4% erlebten, lag das Urlauberplus auf den Inseln des ewigen Frühlings bei 5%.
Wirtschaft
Drama in doppelter Hinsicht
Bis zu 7.000 kanarische Familien haben laut vorläufiger Daten im vergangenen Jahr ihr Heim verloren, weil sie die Hypothek nicht mehr bezahlen konnten.
Shoppen in Unterwäsche
Das spanische Kultlabel „Desigual“ hat sich zum Schlussverkaufbeginn einen witzigen und offenbar auch wirksamen Werbegag erlaubt.
4,6 Milliarden Euro vom Staat
Nach Katalonien sind die Kanarischen Inseln die zweite autonome Region Spaniens, in die im letzten Jahrzehnt am meisten Geld aus Staatsfonds geflossen ist.
16 Prozent mehr Kreuzfahrt-Passagiere
Auch im vergangenen Jahr haben die kanarischen Häfen wieder Rekordzahlen verzeichnet.
Demo gegen Arbeitslosigkeit
Die kanarischen Gewerkschaften IC, FSOC, CNT, EA-Canarias, USO und CGT haben für den 20. Januar eine Demonstration unter dem Motto „Gegen Arbeitslosigkeit und Beschäftigungsunsicherheit“ einberufen.
Schlussverkauf lockt mit hohen Rabatten
Am 7. Januar öffnete er den Kauflustigen auf den Kanaren die Türen – der langersehnte Winterschlussverkauf.
AtlasProfilax und Triangulo laden zum Empfang ein
Ursula und Wilhelm Kasper laden herzlich zur Neueröffnungs-Feier am Samstag, dem 15. Januar 2011 mit Sektempfang und Imbiss ein.
Kanaren auf FITUR
Nachdem im vergangenen Jahr die Anzahl ausländischer Touristen auf den Kanaren um fast 5% gestiegen ist, werden hohe Erwartungen an die Teilnahme bei der internationalen Tourismus-Messe FITUR geknüpft, die vom 19. bis zum 23. Januar in Madrid stattfindet.
Bauunternehmer klagen Banken an
Ende Dezember erhob die Vereinigung der Bauunternehmer Teneriffas (Fepeco) schwere Vorwürfe gegen die Banken und Sparkassen, die seit Beginn der Wirtschaftskrise im August 2007 den Unternehmen den Zugang zu Krediten für neue Bauprojekte und interessierten Käufern die Vergabe von Eigenheim-Hypotheken erschwerten bzw. gänzlich versagten.




