Jetzt ist Blütezeit im Teide-Nationalpark. Auf über 2.000 Metern sorgen die Tajinaste für eine wahre Farbexplosion in der ansonsten erd- und sandfarbenen Vulkanlandschaft.
Umwelt
Bio-Gemüsebeete sind der Renner
Die Stadt La Orotava hat nach dem großen Erfolg der Initiative „ökologische Gemüsebeete in der Stadt“ beschlossen, dieses auf den Inseln bislang einzigartige Projekt weiter auszuweiten. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Landwirtschaft des Cabildos wurde ein 1.800 Quadratmeter großes Grundstück gesäubert und für den ökologischen Gemüseanbau bereit gemacht.
Endgültige Schließung von Güímars Steinbrüchen in Sicht
Nur eine Woche nach einer persönlichen Inaugenscheinnahme von Güímars Steinbrüchen leitete Francisca Luengo, Vizeleiterin des kanarischen Industrieressorts, die Verfahren zum Entzug aller Fördergenehmigungen ein.
Tödlicher Hitzesonntag
Zwei betagte Touristen starben am 13. Mai auf Gran Canaria. Um die Mittagszeit erlitt eine 78-jährige Touristin während eines Wanderausflugs im Barranquillo de Andrés in Mogán einen Hitzschlag, der zu einem Herzstillstand führte.
Umstrittenes Umspannwerk auf Eis gelegt
Das Stromprojekt auf dem Land ist vorerst gestoppt. Die kanarische Ministerin für Industrie, Margarita Ramos, teilte den Bürgermeistern von La Matanza, Ignacio Rodríguez, und La Victoria, Haroldo Martín, bei einem Treffen in Santa Cruz mit, dass die Pläne für das umstrittene Umspannwerk in Los Nateros vorerst auf Eis gelegt sind.
Leitungswasser wieder unbedenklich trinkbar
Vier Wochen nachdem ein Trinkwasserverbot ausgesprochen worden war, wurde das Leitungswasser von Puerto de la Cruz auch in den Stadtteilen Las Dehesas, San Antonio, Las Arenas und Taoro wieder für unbedenklich trinkbar eingestuft.
Vulkan „blubbert“ weiter …
Im Mai gelang es einem Forscherteam des Obersten Spanischen Forschungsrates (CSIC) und des Nationalen Geographischen Instituts (IGN) – mit Unterstützung der Mannschaft vom Rettungsschiff Salvamar Adhara –, neue Videoaufnahmen von El Hierros unterseeischem Vulkan zu erstellen.
Trinkverbot für Leitungswasser
Eine Woche, nachdem ein Zwischenfall am Wasserversorgungskanal von Aguamansa bis La Laguna zu einem mehrtägigen Konsumverbot für Leitungswasser in mehreren Gemeinden gezwungen hatte, kam es an einem Wasserreservoir bei Puerto de la Cruz zum nächsten Unfall. Eine Abdeckung zerbrach und fiel angeblich ins Innere des Wasserbeckens von La Vera.
Die andere Schlacht von Acentejo
Die Gemeinden La Matanza und La Victoria de Acentejo sind entschlossen, dem Stromversorger Red Eléctrica de España (REE) einen Strich durch die Rechnung zu machen. Es gilt, den Bau eines Umspannwerks sowie von mindestens zwanzig Strommasten im Landwirtschaftsgebiet Los Nateros zu verhindern. Die Abgeordneten beider Gemeinden haben sich geschlossen gegen das Stromprojekt ausgesprochen. Auch eine Bürgerinitiative bekämpft das Vorhaben.
Weitere Protestaktionen gegen Ölförderung geplant
Ende April erlebte der Widerstand gegen die Probebohrungen vor den kanarischen Küsten (das Wochenblatt berichtete) einen herben Rückschlag, denn die regierende Partido Popular (PP) nutzte ihre absolute Mehrheit im Senat, um den Antrag der sozialistischen Oppositionspartei auf Rücknahme der Repsol erteilten Genehmigung abzuschmettern.











