Schon im zweiten Jahr in Folge werden die drei wichtigsten Strände von Arona nicht mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Die Kennzeichnung wird durch die in Dänemark ansässige Stiftung für Umwelterziehung an Strände vergeben, die bestimmte Exzellenz-Kriterien für Wasserqualität, Serviceeinrichtungen und Umweltstandards erfüllen.
Umwelt
Quallenflut in Las Palmas
Ende Mai hieß es an den Stränden im Norden Gran Canarias für Badegäste wieder „dem Wasser fernbleiben“. Die Beschäftigten des Reinigungsunternehmens der Stadt Las Palmas hatten buchstäblich alle Hände voll zu tun, Tausende von Quallen zu beseitigen, die am Strand von El Confital angeschwemmt worden waren.
Teillösung des Wasserproblems im Inselnorden in Sicht
Seit Langem suchen die Inselregierung und die betroffenen Gemeinden nach Lösungen für die Probleme mit dem Leitungswasser im Inselnorden. Insbesondere wegen Überschreitens der gesetzlich vorgeschriebenen Fluorid-Grenze hatte das Gesundheitsamt für elf Gemeinden ein Trinkverbot verhängt (das Wochenblatt berichtete).
San Andrés ist weiterhin der Gewalt des Meeres ausgeliefert
Wieder einmal ist das Meer in die Straßen des kleinen Ortes San Andrés am Rande von Santa Cruz eingedrungen. Am 1. Juni brachen sich die Wellen über der Küstenstraße und verursachten beachtliche Schäden.
Vorbereitungen für die Waldbrand-Saison
Mit dem Juni beginnt auf den Kanaren die Zeit erhöhter Waldbrandgefahr. In diesem Jahr gibt es Neuerungen im Zivilschutzplan zur Kontrolle des Brandrisikos (Infoca). Ein technischer Leiter und ein Flugkoordinator verstärken die Einsatzleitung und die mögliche Entwicklung eines Brandherdes wird künftig durch einen Index berechnet.
Extreme Waldbrandgefahr in Valencia
Die Experten schlagen Alarm – in der Region Valencia ist die Waldbrandgefahr extrem hoch. Ende Mai warnte Staatsanwalt José Antonio Nuño: „Ein Funke genügt, um einen Großbrand auszulösen.“ Und: „Ein solches Feuer könnte ein ganzes Dorf niederbrennen.“
Blütezeit
Jetzt beginnt wieder die Blütezeit im Teide-Nationalpark. Auf über 2.000 Metern sorgen die Tajinastes rojos für eine wahre Farbexplosion in der ansonsten erd- und sandfarbenen Vulkanlandschaft.
„Das wahre Erdöl der Kanaren liegt in ihrer Natur“
Ezequiel Navio Vasseur leitet die Oficina de Acción Global im Cabildo von Lanzarote, die an der Organisation und Koordination der Proteste gegen die von Repsol vor den kanarischen Küsten geplanten Probebohrungen maßgeblich beteiligt ist. Mitte Mai nahm Navio Vasseur zu den Fragen des Wochenblattes Stellung.
Hitzewelle auf Gran Canaria
Heißer Wind aus Afrika hat im Süden Gran Canarias in den mittleren Höhenlagen für ungewöhnlich hohe Temperaturen gesorgt, die schon in den frühen Morgenstunden auf 28 Grad Celsius kletterten und im weiteren Verlauf sogar über 35 Grad erreichten.
Menschenketten gegen Probebohrungen
Organisiert von der Umweltschutzorganisation Ben Magec und der Plattform für ein neues energetisches Modell, bildeten sich am 10. Mai auf allen Inseln mehr oder weniger lange Menschenketten.










