Sie sind wie der Fluch des Sommers: die Waldbrände, die fast jedes Jahr Forstgebiet auf den Kanarischen Inseln zerstören. Wenn, wie in diesen Tagen, noch eine Hitzewelle und starker Wind hinzukommen, sind die Bedingungen für eine zerstörerische Feuersbrunst perfekt.
Am 15. Juli brach in Ifonche bei Adeje ein Feuer aus, das sich schnell zu einem großflächigen Waldbrand entwickelte. Die Flammen züngelten zunächst in der Nähe des „Barranco del Infierno“ und breiteten sich, begünstigt durch die Wetterverhältnisse, rasch aus.
Umwelt
Waldbrandbekämpfung durch Aufklärung
Die Sommermonate sind Risikozeit für Waldbrände. Vom Umweltamt des Cabildos wird das Feuer aber nicht nur dann bekämpft, wenn es ausgebrochen ist, sondern die Inselverwaltung setzt auf Aufklärung und Bewusstseinsstärkung der Bürger als effektive Maßnahmen.
Noch lange nicht das letzte Wort gesprochen
Wie angekündigt, wehren sich die kanarische Regierung, die Cabildos von Lanzarote und Fuerteventura und diverse Bürger- und Umweltschutzinitiativen weiterhin gegen die geplanten Probebohrungen und eine mögliche Ölförderung vor der kanarischen Küste.
Kajak-Überfahrten gegen die Ölförderung
„Kreuzzug gegen den Teer“, unter dieses Motto hat ein Seefahrer seine Kajak-Überfahrten zwischen mehreren kanarischen Inseln gestellt.
Vulkanologische Aktivität hat sich leicht beruhigt
Selbst für die Experten ist es manchmal schwer, ein vulkanologisches Phänomen sicher vorhersagen zu können. Bei der vulkanologischen Aktivität auf El Hierro handelt es sich um genau so einen Ausnahmefall.
In der Region Valencia wütet der schlimmste Waldbrand seit 20 Jahren
Die sinkenden Temperaturen und die Tatsache, dass sich der Wind gedreht hat, konnten die Flammen nicht stoppen, die seit Donnerstag, dem 28. Juni in den Wäldern Valencias unkontrolliert wüten und auch bei Redaktionsschluss noch nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten.
Es handelt sich um den schlimmsten Brand seit vielen Jahren, bestätigt der Leiter der UME – der Militäreinheit für Noteinsätze.
Neue vulkanologische Krise auf El Hierro?
El Hierro
Kurz bevor sich der Beginn der vulkanologischen Krise auf El Hierro jährte (am 19. Juli 2011 wurden die ersten Erdstöße im Gebiet von La Frontera gemessen), bahnt sich seit dem 24. Juni erneut ein vulkanologisches Phänomen auf El Hierro an. In nur acht Tagen wurden mehr als 1.300 – teils spürbare – Erdstöße gemessen und innerhalb kürzester Zeit wurde eine bedeutende Deformation des Gländes registriert.
Hitzewelle zum Sommeranfang
Die am 22. Juni über die Kanarischen Inseln hereingebrochene Hitzewelle und die kurz darauf einsetzende hohe Staubkonzentration in der Luft ließen die Temperaturen in den darauffolgenden Tagen stark ansteigen.
El Hierros Autovermietungen sollen es vormachen
Auf dem Weg zum weltweit ersten Gebiet mit komplett umweltbewusstem Fuhrpark bestehend aus Elektro-Autos, sollen El Hierros Autovermietungen eine Vorreiterstellung einnehmen.
Wieder Quallenplage in Las Palmas
Starker Wind trieb Ende Juni wieder Tausende von Quallen an den Stadtstrand von Gran Canarias Hauptstadt.










