Seit Mitte Oktober ist wieder die alljährliche Sturmtaucher-Rettungskampagne des Umweltamtes im Gange.
Umwelt
Überschwemmungen sind „sehr wahrscheinlich“
Im Auftrag der Europäischen Union hat das Inselwasseramt alle Barrancos und die gesamte Küste unter die Lupe genommen und untersucht, wo das Risiko für eine Überschwemmung aufgrund von starken Regenfällen bzw. großem Tidenhub oder starkem Wellengang besonders hoch ist.
Spanien erwärmt sich
Spanien ist eines der Länder, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. In den letzten drei Jahrzehnten ist die Durchschnittstemperatur dort um eineinhalb Grad Celsius angestiegen.
Erfolg im Artenschutz
Die Rieseneidechse, der „Lagarto gigante“, war auf La Gomera vom Aussterben bedroht. Seit zehn Jahren kümmert sich deshalb im Valle Gran Rey ein Schutzzentrum mit gutem Erfolg um die Erholung der Bestände.
Waldbrand-Saison glimpflich verlaufen
In der heißen, trockenen Zeit von Mitte Juni an und mindestens bis Mitte Oktober ist auf Teneriffa ein gut dreihundert Mann starker Sonderdienst zur Vorbeugung und Bekämpfung von Bränden im Einsatz. Dieser hatte im laufenden Jahr bisher 42 kleine und große Einsätze, davon 24 in Waldgebieten.
Zuchterfolg
Seit Jahren kämpft die Inselregierung um den Erhalt des auf Teneriffa und Gran Canaria bereits ausgestorbenen, auf Fuerteventura stark dezimierten „Guirre“, der vom Aussterben bedrohten kanarischen Untergattung des Schmutzgeiers (Neophron percnopterus majorensis).
Wieder ungetrübtes Badevergnügen
Weil bei den täglichen Analysen der Wasserqualität am Strand von Bajamar Fäkalbakterien, sogenannte Enterokokken und Escherichia coli nachgewiesen worden waren, hat die Gemeindeverwaltung von La Laguna die Playa de San Juan, auch bekannt als Playa del Castillo, einige Tage lang für Badende gesperrt.
Waldbrände in vier spanischen Provinzen
Noch Mitte August veröffentlichten die Medien im Hinblick auf die Waldbrände in diesem Sommer hoffnungsvolle Meldungen: „Das Jahr mit der geringsten verbrannten Waldfläche in einem halben Jahrhundert“ schrieb die Zeitung El País noch am 19. August. Experten hatten darauf hingewiesen, dass ein regenreiches feuchtes Frühjahr und ein Sommer ohne große Hitzewellen die Gründe für diese positive Entwicklung seien. Obwohl es Ende Juli in Adratx auf der Baleareninsel Mallorca vier Tage lang brannte und mehr als zweitausend Hektar den Flammen zum Opfer fielen, freuten sich die Verantwortlichen darüber, dass bis zum 20. August 90.000 Hektar weniger zerstört wurden als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre.
Nachthimmel taghell erleuchtet
In der Sonntagnacht des letzten Augustwochenendes um 22.35 Uhr ist der Himmel über den Kanaren für etwa drei Sekunden von einem starken Licht erleuchtet worden.
Picknicken und Wandern wieder erlaubt
Wegen der hohen Temperaturen und der Vorhersage einer weiteren Hitzewelle war das Waldbrandrisiko Mitte August so sehr angestiegen, dass sich die Inselregierung gezwungen sah, jegliche Aktivitäten in den Waldgebieten zu untersagen.






