Die Arterhaltungsprogramme für die Kanarischen Rieseneidechsen werden mit 93 neuen Exemplaren auf El Hierro und 78 auf La Gomera in diesem Sommer als sehr erfolgreich bewertet.
Umwelt
Wellenbrecher-Bau endlich in Auftrag gegeben
Vier Jahrzehnte mussten die Bewohner des Ortes San Andrés bei Santa Cruz de Tenerife auf den Bau einer Schutzmole warten, um sich vor dem Atlantik sicher zu fühlen. Nachdem die Hafenbehörde Santa Cruz de Tenerife den Bauauftrag am 17. September dem Unternehmen Sacyr Construcción SAU übertragen hat, sollen die Arbeiten noch im Oktober beginnen.
Schildkröten in die Freiheit entlassen
Wieder einmal konnten sechs Unechte Karettschildkröten (Caretta caretta), die im Wildtier-Pflegezentrum „La Tahonilla” gesund gepflegt wurden, in die Freiheit entlassen werden.
Supermond und extreme Gezeiten
Am 9. September stand der sogenannte „Supermond“ am Nachthimmel. Zum dritten Mal in diesem Sommer offenbarte sich dieses optische Phänomen und ließ den Himmelskörper scheinbar heller strahlen und größer werden. Doch was steckt hinter dem „Supermond“?
El Hierro: Idealer Kandidat für Meeres-Nationalpark
Die kleine Kanareninsel El Hierro ist Weltbiosphärenreservat der UNESCO, und 1996 wurden die Gewässer um die Südspitze der Insel zum Meeresschutzgebiet erklärt.
Wasser wird knapp
Zum Ende des Sommers sind die Reserven für die landwirtschaftliche Bewässerung auf Gran Canaria deutlich geschrumpft. Der Wasserstand den in vier größten Staubecken der Insel, Chira, Ayagaures, Gambuesa und Soria, ist im Schnitt unter 30% gefallen.
Wenig Sand am Strand
Seit Jahren schon verliert der Strand von Icod de los Vinos, die Playa de San Marcos, Sand. Im vergangenen Winter mit seinen langen Perioden heftiger Brandung hat sich der Prozess noch beschleunigt.
Eine Zierpflanze bedroht einheimische Arten
In nur wenigen Jahren hat sich die Dickstielige Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes) in Spanien ausgebreitet und sich zu einer der schwersten Bedrohungen für die heimische Artenvielfalt in den Gewässern entwickelt.
Unterschätzte Naturgewalt
Trotz ausdrücklicher Warnung des Wetterdienstes, der Ende August „Alarmstufe gelb“ für die Südküsten der Inseln ausgerufen hatte, kam es zu mehreren tragischen Unfällen. An den Stränden signalisierten die roten Fahnen Gefahr und Badeverbot. Dies hielt jedoch etliche Strandbesucher nicht davon ab, im Meer zu baden. Einige gerieten dadurch in Schwierigkeiten, und verschiedene Rettungseinsätze wurden erforderlich. In nur zwei Tagen kamen bei Badeunfällen auf den Kanaren drei Menschen ums Leben.
Waldbrand in Vallehermoso
Ein Wald- und Geländebrand hat am 31. August in Vallehermoso im Norden La Gomeras zur Evakuierung mehrerer Gehöfte und Weiler geführt.










