Der Teide-Nationalpark auf Teneriffa und das Opernhaus von Sydney in Australien haben neuerdings außer ihrer Berühmtheit noch etwas gemeinsam: sie tragen den Unesco-Titel „Welterbe“. Das Welterbe-Komitee beschloss am 28. Juni in Christchurch (Neuseeland), Teneriffas Nationalpark auf die Liste des Weltnaturerbes zu setzen und entspricht so dem Wunsch der verschiedensten Inselbehörden, die schon seit Jahren auf ein positives Votum des Komitees hofften.
Umwelt
Protest gegen Yachthafen-Projekt
Die Aktionsgemeinschaft Tacorontesemueve hat vor wenigen Tagen ein großes Plakat über dem Eingang des Tunnels, der zum Strand von Mesa del Mar führt, angebracht. Das neun Meter lange Transparent mit der Aufschrift „Nein zum Yachthafen an der Küste von Tacoronte“ ist eine weitere Maßnahme von Tacorontesemueve, um gegen die Hafenpläne zu protestieren und die Umsetzung zu verhindern.
„Mit unseren Angriffen auf die Umwelt treffen wir uns mit der Zeit selbst“
Das Musikfestival „Aguaviva“, das dieser Tage in Los Cristianos stattfand, hat einen tieferen Sinn. Vordergründig spielte die Musik die Hauptrolle, doch rund um das Festival fanden zahlreiche Rahmenveranstaltungen statt, die den wahren Sinn des Festes widerspiegelten.
Ein frischer Sommer?
Die Meldungen und Vorhersagen der Wetter- und Klimaexperten überschlagen sich in der letzten Zeit. Da wird einerseits vor einem „Rekordsommer“ mit neuen Spitzenwerten gewarnt, und dem Leser bricht bei solchen Meldungen schon der Angstschweiß aus.
Es ist noch nicht zu spät!
Dass der Umweltprophet, der weltweit über den Klimaschutz und die verheerenden Folgen nicht rechtzeitiger Maßnahmen gegen die globale Erwärmung predigt, ausgerechnet aus den USA kommt, die bekanntlich der größte Umweltsünder sind, ist schon ein Widerspruch.
Logiergäste im Kunstnest
Die Biologen des Umweltamtes auf El Hierro sind euphorisch. Erstmals hat ein Fischadlerpärchen eines der künstlich angelegten Nester an der Steilküste des Mar de Las Calmas bezogen und dort seine Eier gelegt. Dies sei eine großartige Nachricht für die Wissenschaft und stelle einen wichtigen Fortschritt für das Arterhaltungsprogramm dar, teilte der Leiter des Umweltamtes, Javier Armas, mit.
„Nicht einen Meter Beton mehr“
Die kanarische Umweltschutzorganisation Ben Magec-Ecologistas de Acción, die auf den Inseln als eine Art Dachverband verschiedener Umweltschutzorganisationen agiert, hat eine neue Kampagne ins Leben gerufen, um auf den Kanaren, aber auch auf dem spanischen Festland Fälle von Bauspekulation und Korruption anzuzeigen. Es handelt sich bei der Kampagne um eine Online-Aktion, die unter dem Motto „Nicht einen Meter Beton mehr“ („Ni un metro más de hormigón“) steht.
170 dringende Energie-Sparmaßnahmen geplant
Die spanische Regierung glaubt an die „unbequeme Wahrheit“ die Klimapapst und Ex-Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Al Gore, nicht zuletzt in seinem viel gelobten Doku-Film über den Klimawandel und seine Folgen für die Umwelt und folglich Menschheit predigt. Doch nicht nur das, die Regierung will auch etwas tun, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.
Den Feuerteufeln auf der Spur
Im Umweltamt des Cabildos und bei der Naturschutzeinheit der Guardia Civil ist man besorgt über die wiederholten kleinen Waldbrände, die in der letzten Zeit in Waldgebieten in San Juan de la Rambla und Los Realejos gelöscht werden mussten
Vorfahrt für den Iberischen Luchs
Das spanische Umweltministerium wird den Bau einer 300 km langen gebührenpflichtigen Autobahn zwischen Toledo und Córdoba verhindern. Grund für die Verweigerung des von Cristina Narbona geleiteten Ministeriums ist die Tatsache, dass die für die Autobahn AP-41 geplante Strecke durch ein Gebiet verläuft, das Lebensraum für mehrere bedrohte Tierarten ist.









