Die Befürworter des umstrittenen Hafenprojektes in Granadilla im Süden Teneriffas haben sich zu früh gefreut. Obwohl nach jahrelangem Hin und Her nun in Kürze die ersten Arbeiten an dem Bau des geplanten Industrie- und Handelshafens beginnen sollen, geben sich die Hafengegner – Umweltschutzorganisationen sowie zahlreiche Bürgerinitiativen – nämlich noch lange nicht geschlagen.
Umwelt
Nur 3% des Müllaufkommens werden auf den Inseln recycelt
Das jährliche Müllaufkommen – wohlgemerkt nur Hausmüll – auf den Kanaren liegt bei 3.500.000 Tonnen. Davon werden nur drei Prozent recycelt, was die sieben Inselverwaltungen dazu veranlasst hat, die Bevölkerung erneut zu mehr Umweltbewusstsein aufzurufen.
Aufforstung gegen den Klimawandel
Im Kampf gegen den Klimawandel wollen die Sozialisten in den nächsten vier Jahren in Spanien einen Baum pro Einwohner pflanzen. Diese kuriose Maßnahme ist Teil des Klimaschutzplans, den die PSOE in ihrem Wahlprogramm unter dem Kapitel „Umweltqualität und gesellschaftlicher Fortschritt“ vorgesehen hat.
Neues Abkommen zum Schutz der Meeressäuger
Der kanarische Minister für Umwelt, Domingo Berriel, unterzeichnete am 17. Dezember gemeinsam mit dem spanischen Verteidigungsminister José Antonio Alonso und Umweltministerin Cristina Narbona ein neues Abkommen zum Schutz der Meeressäuger in kanarischen Gewässern.
Unerwarteter Regenguss überschwemmte Santa Cruz und La Laguna
Diesmal kam das Unwetter ohne Vorwarnung. Obwohl das Wetteramt am Vormittag eine Sturm- und Regenwarnung herausgab, traf es viele unvorbereitet. Während es am Abend zuvor im Norden der Insel heftigen Südwind mit eher milden Temperaturen gab, sorgte am 13. Dezember ein Wolkenbruch über der Hauptstadt und La Laguna für Chaos.
Vom Sofa aus gegen den Klimawandel kämpfen
Was kann jeder Bürger tun, um die Auswirkungen des Klimawandels einzudämmen und zu einem neuen, umweltbewussten Umgang mit Energie beizutragen?
Land unter in Las Palmas de Gran Canaria
In der Nacht vom 21. auf den 22. November brach der Winter in Form von schweren Regenfällen über Gran Canaria herein. Regen war ja erwartet worden, aber nicht in diesem Maße. Tatsächlich hatte es keinerlei Warnung gegeben und die ersten Tropfen nach Mitternacht waren Vorboten eines wolkenbruchartigen Regengusses, der etwa zwei Stunden lang andauerte.
Vulkanologieexperten aus aller Welt tagen 2009 auf Teneriffa
Während Teneriffas Cabildo sich weiterhin um die Verwirklichung des „Vulkanologischen Instituts der Kanaren“ auf der Insel bemüht, das ursprünglich schon ab dem Jahr 2006 aktiv sein sollte, von der Zentralregierung in Madrid allerdings offensichtlich nicht für allzu wichtig befunden wird, wurde im japanischen Shimabara vor wenigen Tagen beschlossen, dass Teneriffa in zwei Jahren Austragungsort des internationalen Kongresses „Cities on Volcanoes“ sein wird.
Kanaren – eine der vom Klimawandel meistbetroffenen Regionen Spaniens
Wahre Hitze-Tsunamis im Sommer, die stetige „Mediterranisierung“ der Nordküste, während der Süden des Landes zusehends verkarstet, ganze Tier- und Pflanzenspezies, die aussterben, Wasser, das zu einem lebensgefährlich knappen Gut wird, während der steigende Meeresspiegel die Strände auffrisst, neue Krankheitsbilder, die auf die atmosphärische Verschmutzung zurückzuführen sind sowie subtropisches Klima. Das sind, nach einer jetzt veröffentlichten Untersuchung, einige der schwerwiegendsten Veränderungen, die Spanien bis Ende dieses Jahrhunderts erleiden könnte, wenn nicht entschieden gegen den Klimawandel gekämpft wird.
Ein wenig nachhaltiges Weihnachtsfest
In einer Zeit, in der Klimawandel und folglich auch die dringende Notwendigkeit eines möglichst sparsamen Umgangs mit dem Energieverbrauch schon nicht mehr aus den Schlagzeilen wegzudenken ist, kann auch die Weihnachtsbeleuchtung nicht außen vor bleiben.










