Ostereier und -hasen setzen sich auch in Spanien immer mehr durch. So wie sich zur Weihnachtszeit der amerikanische Santa Claus breit macht, erobern nordeuropäische Schokoladenwaren nun auch die spanischen Geschäfte. Das Eiersuchen haben die Spanier allerdings nicht aus Mangel an eigener Tradition übernommen. Auf den Kanaren weniger bekannt, in weiten Teilen des Festlands dafür umso mehr, sind die Osterkuchen und Süßigkeiten, die „Monas de Pascua“ – und damit ist weder ein „Osteraffe“ noch ein „Osterrausch“ gemeint.
Spanien
ETA-Waffenruhe vereint Regierung und Opposition
Nach der Ankündigung der baskischen Terroristenorganisation ETA zu einer „dauerhaften Waffenruhe“ bereit zu sein, die am 24. März in Kraft getreten ist, ging nicht nur durch die spanische Bevölkerung ein Aufatmen. Auch auf politischer Ebene herrscht nun nach über zwei Jahren heftiger Auseinandersetzungen und Missstimmung zwischen der sozialistischen Regierung und der konservativen Opposition (PP) erstmalig wieder ein ruhigeres Klima.
Korruptionsskandal in Marbella
Auf der berühmt-berüchtigten Küstenstadt Marbella, einem der beliebtesten Urlaubsorte von Spaniens Adel und Prominenz, scheint ein eigentümlicher Fluch zu lasten. So jedenfalls empfindet es ein Großteil der Einwohner, die seit Jahrzehnten unter nachweislich korrupten Bürgermeistern und Stadträten leben und leiden.
Di Stefano und Ronaldinho für Prinz von Asturien-Preis vorgeschlagen
Verschiedene internationale Sportvereinigungen werden gemeinsam zwei Kandidaten für die Prinz von Asturien-Preise vorschlagen, die alljährlich im asturischen Oviedo überreicht werden.
Madrid will private Nabelschnurblutbank bewilligen
Die Tatsache, dass selbst das spanische Kronprinzenpaar das Nabelschnurblut ihrer im Oktober letzten Jahres geborenen Tochter bei einer ausländischen Nabelschnurblutbank deponieren ließ, hat in Spanien einiges in Bewegung gebracht.
Dem „Botellón“ wurde der Kampf angesagt
Nachdem sich das in Spanien schon seit längerem bekannte Phänomen „jugendlicher Saufgelage auf Straßen und Plätzen“, hier kurz „Botellón“ genannt, in den letzten Wochen zu einer Art Wettkampf auszuwachsen scheint, wo die Jugendlichen verschiedener Städte versuchen, an einem Abend möglichst viele Trinkwillige zusammenzutrommeln, hat die Regierung Konsequenzen gezogen.
Spanisches Rentensystem dank Immigration bis 2025 gesichert
Seit 1998 sind 4,3 Millionen Menschen nach Spanien eingewandert. Doch diese meist mit Bestürzung und Angst betrachtete Einwanderungswelle hat auch ihre viel zu selten erwähnten positiven Seiten. So haben die Ausländer nicht nur entscheidend zum Wirtschaftswachstum beigetragen. Ihre monatlichen Beiträge sind auch ausschlaggebend dafür, dass das Gleichgewicht des spanischen Rentensystems erst 2025 Gefahr läuft, ins Wanken zu geraten. Bislang war die Banco de España davon ausgegangen, dass das Rentensystem bereits 2012 ins Defizit gerät.
Vorweggenommene Erbfolge unter Lebenden – Schenkungen
Vermögensübergänge auf die nächste Generation können nicht nur auf Grund eines Erbfalls beim Tode des Erblassers stattfinden, sondern auch durch Schenkung in vorweggenommener Erbfolge unter Lebenden. Anlass für ein derartiges Vorziehen kann die fürsorgliche Unterstützung für die jüngere Generation beispielsweise beim Erwerb eines Eigenheims oder bei Existenzgründung sein.
Ehrenbotschafter
Der französische Schauspieler Jean Reno konnte kaum die Tränen zurückhalten, als er Ende März zum Ehrenbürger der südspanischen Provinz Cádiz ernannt wurde.
Drogenhandel in industriellem Maßstab
Im vergangenen Jahr wurden in Spanien 16.299 Menschen wegen Drogenhandels verhaftet (2004 waren es 14.267) und 173.000 wegen Drogenbesitzes oder –konsums angezeigt.







