Zweieinhalb Jahre dauerte es, bis die spanische Justiz die Ermittlungen um die Madrider Terroranschläge auf mehrere Pendlerzüge abschließen konnte.
Spanien
Meistgesuchter Drogenboss Kolumbiens in Madrid verhaftet
Fünf Millionen Dollar hatten die Vereinigten Staaten auf den Kopf von Orlando Sabogal ausgesetzt, einem der großen Drogenbarone Kolumbiens und meistgesuchten Rauschgifthändlers der Welt.
Am 26. Oktober wurde er schließlich verhaftet und zwar gratis von der Guardia Civil in einem Madrider Einkaufszentrum, wo der gefürchtete Dealer gerade Schuhe kaufen wollte.
„Unbekannter“ wird PSOE-Spitzenkandidat in Madrid
Nach dem gescheiterten Versuch, den ehemaligen Verteidigungsminister José Bono als Spitzenkandidaten für das Bürgermeisteramt Madrids zu gewinnen, hatten es die Sozialisten reichlich schwer, einen Ersatz zu finden. Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero hat allem Anschein nach dann jedoch ein Machtwort gesprochen und am 25. Oktober Miguel Sebastián, einen engen Vertrauten und langjährigen Berater, zum PSOE-Kandidaten für das Amt bestimmt.
Europaparlament unterstützt Friedensprozess im Baskenland
Nach einer lebhaften Debatte hat das Europäische Parlament am 25. Oktober der spanischen Regierung seine Unterstützung in ihren Bemühungen um den Frieden im Baskenland zugesagt.
„Manhattan” an der Küste Valencias
Bislang geht es noch verhältnismäßig friedlich zu an der Stelle, wo der Júcar ins Mittelmeer mündet. Hier befindet sich die zu Valencia gehörende Ortschaft Cullera, in der bislang 23.200 Einwohner gemeldet sind. Doch der Schein trügt. Am 31. Oktober verabschiedete die Regierungsmannschaft der Stadtverwaltung Culleras – eine Koalition, die von den Konservativen angeführt wird – einen Städtebauplan, der unter anderem den Bau von 35 Hochhäusern in direkter Küstennähe vorsieht.
Wieder Drei-Parteien-Regierung in Katalonien
Die katalanischen Regionalwahlen am 1. November haben der wirtschaftsstärksten Region Spaniens nicht die erhoffte Klarheit gebracht. Denn trotz der reichlich holprigen Regierungsführung der links ausgerichteten Drei-Parteien-Regierung (die sozialistische PSC, die republikanische ERC und die grüne ICV), die schließlich sogar vorgezogene Neuwahlen nötig machte, wird wohl auch in der nächsten Legislaturperiode eine Koalition regieren.
Entführung mit glücklichem Ende
Mit einem Riesenschreck ist Ende Oktober ein 34-jähriger Spanier davongekommen, der seit zwei Jahren im Gazastreifen für eine spanische Hilfsorganisation tätig ist. Am Nachmittag des 30. Oktober war Roberto Vila von bewaffneten Palästinensern im südlichen Gazastreifen entführt worden.
Aufmüpfiger Bruder
Aufmüpfiger Bruder
Carlos López Aguilar, Bruder des derzeitigen Justizministers und künftigen Spitzenkandidaten der kanarischen Sozialisten Juan Fernando López Aguilar, wird sich am 22. November vor einem Richter der Audiencia Nacional verantworten müssen.
Von den Fluten mitgerissen
Christina von Opel, Urenkelin von Opel-Gründer Adam Opel, ist Ende Oktober bei den schweren Unwettern in Spanien ums Leben gekommen.
Über 12.000 Euro Schmerzensgeld für Bullying-Opfer
In Spanien vergeht in der letzten Zeit kaum noch ein Tag, an dem nicht in den Medien über einen neuen Fall von Bullying berichtet wird, dem englischen Begriff für Aggression unter Schülern, der sich nach und nach auch im spanischen Sprachgebrauch gefestigt hat.







