Dem offen zutage getragenen Optimismus der politischen Führungsriege zum Trotz belegen die neuesten Zahlen des zuständigen Ministeriums, dass weiterhin mehr Arbeitsplätze zerstört als geschaffen werden. Im Januar stieg die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen erneut auf 4,8 Millionen an.
Spanien
Reinfall im Land der großen Hoffnungen
Die Krise hat viele spanische Unternehmen ins Ausland getrieben. Einige haben den Schritt nach China gewagt, schließlich winkte das Reich der Mitte mit einem enormem Wirtschaftswachstum. Doch nach nur kurzer Zeit entpuppte sich für viele der Versuch als Reinfall.
Schmale Kost
Das Spanische Nationalgericht hat für Rosalía Iglesias, die Ehefrau des Ex-Schatzmeisters der Partido Popular Luis Bárcenas, einen monatlichen Betrag von 300 Euro für den Einkauf von Nahrungsmitteln genehmigt.
Falsche Töne
Die Staatsanwaltschaft von Málaga hat eine Untersuchung gegen den neuen spanischen Kardinal eingeleitet, der erst kürzlich von Papst Franziskus ernannt worden ist.
Querdenkerin
Die Querelen innerhalb der Führungsriege der Partido Popular beschränken sich nicht nur auf die umstrittene Reform des Abtreibungsgesetzes.
Obdachlose bringen Polizei auf die Spur gestohlener historischer Bücher
Die Sache war eigentlich nie aufgefallen. Wie viele andere auch, hat die Bibliothek des Priesterseminars „San Gaudioso de Tarazona“ in Zaragoza, Nordspanien, heute wie damals kein vollständiges Verzeichnis ihres Buchbestandes. Deshalb gab es auch zunächst keine Konsequenzen, als sich ein Dozent für Latein und Griechisch, der in den Achtzigerjahren dort lehrte, ein knappes Dutzend antiquarischer Bücher aus dem 16. bis 19. Jahrhundert aneignete.
Kriselt es bei Felipe und Letizia?
Wie die spanische Klatschpresse seit einigen Wochen behauptet, hängt der Haussegen bei den „Príncipes de Asturias“ schon seit Längerem schief. Böse Zungen sprechen von einer Ehekrise, und es wurde zum Teil schon lang und breit erörtert, wer im Falle einer Scheidung das Sorgerecht für die beiden Töchter erhalten würde.
Zurück in die Steinzeit
Das Gesetzesvorhaben der Regierung Rajoy, die Voraussetzungen für eine Schwangerschaftsunterbrechung neu zu regeln und die im Jahr 2010 durch die Sozialisten eingeführte Fristenlösung wieder abzuschaffen, ist sowohl im Inland als auch international auf breiten Protest gestoßen.
Nach geltendem Recht können Frauen in Spanien, ähnlich wie in den meisten anderen Ländern Europas, innerhalb der ersten 14 Wochen frei über eine Abtreibung entscheiden, bei weiter fortgeschrittener Schwangerschaft muss ein Risiko für das Leben der Mutter oder des Fötus vorliegen.
Für 10 Euro den ganzen Urlaub versichert
Wer eine Flugreise ins Ausland plant, sollte eine Zusatz-Krankenversicherung haben. Denn die Karte der gesetzlichen Krankenkasse hilft selbst im EU-Ausland nur sehr begrenzt weiter. Während sich die Preise der zahlreichen Anbieter nur unwesentlich unterscheiden, weichen die Versicherungsleistungen z. T. beträchtlich voneinander ab.
Umstrittenes Abtreibungsgesetz
Die Pläne der PP-Regierung über eine Reform des Gesetzes zur Schwangerschafts-Unterbrechung unter der Federführung von Justizminister Alberto Ruiz Gallardón, haben zu einem Riss geführt, der quer durch die Reihen der Partei geht.






