Untersuchungsrichter José Castro hat 30 der insgesamt 150 Seiten seiner Anklageschrift für die mündliche Verhandlung des Korruptionsfalls „Nóos“ dazu benutzt, um seine Gründe darzulegen, weshalb Cristina de Borbón, die Schwester des spanischen Königs, auf der Anklagebank sitzen wird.
Spanien
Abdankung verlangt
Der Sekretär für Landespolitik der Sozialisten, Antonio Pradas, hat König Felipe im Namen der Partei aufgefordert, seine Schwester, die Infantin Cristina, dazu zu bewegen, auf ihre Dynastie-Rechte zu verzichten, weil sie im Korruptionsfall Nóos ihres Ehemannes Iñaki Urdangarin angeklagt ist.
Böse Worte
Die spanische Regierung hat von Venezuela Aufklärung darüber verlangt, weshalb Präsident Nicolás Maduro Ex-Präsident José María Aznar einen Mörder genannt hat.
Friedensmission
Außenminister José Manuel García-Margallo bereist in diesen Tagen Palästina, Israel und Jordanien, um dort mit den politischen Führern dieser Staaten zusammenzutreffen.
Gehälter runter
Pedro Sánchez, der Generalsekretär der spanischen Sozialisten, ist zurzeit sozusagen in sämtlichen Themen unterwegs.
Alkohol-Mafia ausgehoben
Bei dem Begriff „Organisiertes Verbrechen“ denkt man heutzutage nicht mehr als Erstes an illegale Schnapsbrennereien und den Schmuggel alkoholischer Getränke.
Mit Lee begann der Skandal
Vor einigen Tagen erhielt die Direktion des FC Barcelona die Nachricht, dass ihr Einspruch gegen die einjährige Sperre für die Verpflichtung neuer Spieler endgültig abgewiesen worden sei. Damit steht fest, dass im eben begonnenen Jahr keine Verträge mit neuen Spielern abgeschlossen werden dürfen.
Fiasko um strategische Gasreserven
Spanien hängt, was die Erdgasversorgung angeht, fast vollständig von Importen aus dem Ausland ab. Deshalb wird seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts an der Ausweitung der strategischen Gasreserven des Landes gearbeitet, um für Lieferengpässe aufgrund wirtschaftlicher oder politischer Krisen gewappnet zu sein.
PSOE fordert Überprüfung der Kirchenimmobilien
Die sozialistische Oppositionspartei PSOE hat von der Regierung gefordert, Tausende von Immobilien zu überprüfen, die bis vor wenigen Jahren nicht im Grundbuch registriert waren und welche die Kirche seit 1998 auf ihren Namen eintragen ließ.
700.000 Euro Bußgeld annulliert
Ein Bußgeld von 700.000 Euro, verhängt über Jaime Botín, Spross einer der reichsten Familien Spaniens, ist durch ein Urteil des Nationalgerichts annulliert worden.










