Des einen Freud, des anderen Leid. Während in fast allen Teilen der kanarischen Gesellschaft Freude und Erleichterung darüber herrscht, dass Repsol die Hoffnung, in den Gewässern des Archipels Erdöl zu fördern, aufgegeben zu haben scheint, ist man bei der spanischen Regierung offenbar erbost und enttäuscht über diese Entwicklung.
Spanien
Nicht russisches Roulette spielen mit „Podemos“
Die nationale Konvention der Partido Popular, die am letzten Januarwochenende in Madrid stattfand, entwickelte sich definitiv in eine große Plattform für die Antworten an „Podemos“, das Phänomen, das sämtliche Strukturen der Politik in Unruhe versetzt.
AENA geht an die Börse
Die spanische Regierung führt die bereits vor einiger Zeit beschlossene, teilweise Privatisierung des weltweit größten Flughafenbetreibers Anfang Februar durch.
PP besinnt sich im Wahlkampf auf Aznar
Die Nationalwahl rückt näher, und die PP befürchtet zu Recht ein Debakel. Der große Erfolg der noch jungen Podemos-Partei, Korruptionsskandale und die vehementen Proteste der Bevölkerung gegen zahlreiche Maßnahmen und Gesetzesvorhaben der Regierung lassen nichts Gutes ahnen.
Neuer Urlauberrekord
Zum zweiten Mal in Folge wurde 2014 ein neuer Rekord bei der Zahl der ausländischen Urlauber aufgestellt – 64,99 Millionen ausländische Touristen besuchten Spanien, 7,1% mehr als 2013.
Neuwahlen in Andalusien am 22. März
Susana Díaz, die Präsidentin der Regionalregierung Andalusiens, hat die Koalition mit der Vereinigten Linken als gescheitert erklärt und Neuwahlen für den 22. März ausgerufen.
Auslandsverschuldung nimmt erneut zu
Im vergangenen Jahr zeichnete sich nach siebenjähriger Krise eine leichte wirtschaftliche Erholung ab, und auch internationale Investoren fassten wieder Vertrauen in das Land. Andererseits kam jedoch der erst achtzehn Monate andauernde Abbau der Auslandsverschuldung ins Stocken.
Schweizer schützen Bankdaten von Bárcenas und Correa
Das Schweizerische Bundesamt für Justiz hat überraschend ein internationales Rechtshilfeersuchen des spanischen Richters Pablo Ruz abschlägig beantwortet. Ruz hatte Informationen über Bankkonten des ehemaligen Schatzmeisters der spanischen Regierungspartei PP, Luis Bárcenas, und des als Anführer eines politischen Korruptionsnetzwerkes angeklagten Francisco Correa angefordert.
Lohnerhöhung für Regierungsberater trotz Krise
Derzeit beschäftigt die Regierung 151 Berater, sprich Personen, die nicht den Beamten-Status innehaben und nicht durch ein Auswahlverfahren sondern „frei auf Fingerzeig“ verpflichtet wurden.
Das laute Schweigen von Bárcenas
Wer erwartet hat, dass die Freilassung von Luis Bárcenas eine Belohnung für sein Schweigen sei, den hat die Realität nun eines anderen belehrt. Seit das Nationalgericht seinen Antrag akzeptiert hat, nach 19 Monaten Untersuchungshaft auf freien Fuß zu kommen, hatte der Ex-Schatzmeister sozusagen gleich drei „Lautsprecher“ zur Verfügung, um seine Version der Dinge kundzutun.






