Luis Bárcenas, dem ehemaligen Schatzmeister der PP, steht eine neue Anklage ins Haus. Richter Pablo Ruz, der den „Fall Bárcenas“ als ausgelagerten Teil des „Falles Gürtel“ führt, tut damit einen entscheidenden Schritt, um die Partei, die aktuell die spanische Regierung stellt, für illegal empfangene Parteispenden im Jahr 2008 zur Verantwortung zu ziehen. Damals war Bárcenas als Schatzmeister und gesetzlicher Vertreter der PP gegenüber dem Finanzamt verantwortlich.
Spanien
Schwarze Kreditkarten „steuerneutral“
Im Fall der „schwarzen Kreditkarten“ der Aufsichtsratsmitglieder des Bankhauses Caja Madrid, welches heute zur staatlich geretteten Bankia gehört (das Wochenblatt berichtete), werden zurzeit nach den mutmaßlichen Hauptverantwortlichen 37 weitere Angeklagte angehört.
Zugang zum „Goldenen Visum“ wird weiter erleichtert
Die Regierung plant, den Zugang zur Erteilung eines sogenannten „Goldenen Visums“ weiter zu erleichtern. Im September 2013 war diese besondere Aufenthaltsgenehmigung für Nicht-EU-Bürger mit vereinfachten Voraussetzungen eingeführt worden, um den Immobilienüberschuss abzubauen, die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen.
Bischöfe verärgert über Schulreform
Die Spanische Bischofskonferenz zeigt sich unzufrieden mit der Gestaltung des Schulfaches Religion nach der neuen Unterrichtsrichtlinie LOMCE.
Eine „verlorene Generation“?
In der Studie „Ausbildung und Beschäftigung junger Spanier – derzeitige Entwicklung und zukünftige Szenarien“ sind die Stiftung der BBVA und die Professoren des Institutes für Wirtschaftliche Forschung von Valencia (Ivie) Lorenzo Serrano und Ángel Soler zu einem interessanten Schluss gekommen.
RÜCKBLICK
In unserer Ausgabe vom 22. März 1985 berichteten wir über die schwierigen Verhandlungen, die in dieser Zeit in Brüssel stattfanden, um den Kanarischen Inseln ihren Sonderstatus zu garantieren. Manuel Marín, Staatssekretär im Außenministerium und zuständiger Mann in Brüssel, hatte der kanarischen Verwaltung versichert, er habe das Thema Kanarische Inseln als „von vorrangigem Interesse erklärt“. Das heiße im Klartext, Spanien sei nicht gewillt, hier Abstriche zu machen.
Radarfallen sollen sichtbar platziert werden
Nachdem die Standorte der festinstallierten Radargeräte zur Geschwindigkeitsüberwachung im Straßenverkehr schon seit Längerem auf der Website der Straßenverkehrsbehörde DGT veröffentlicht werden, sollen nun auch alle mobilen Radarfallen so aufgestellt werden, dass sie für den Autofahrer sichtbar sind.
Die Bierindustrie bringt in Spanien 3 Milliarden Euro an Steuern ein
Die Bierindustrie bringt in Spanien 3 Milliarden Euro an Steuern ein und schafft 257.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze, davon 87% im Gastgewerbe.
Mercadona weiter auf Erfolgskurs
Der Supermarktkette Mercadona ist es gelungen, im vergangenen Jahr den Umsatz um 2% zu erhöhen.
Das Vermögen der Reichsten der Reichen stieg um 4 Milliarden Euro
Das Vermögen der Reichsten der Reichen ist mit einer Wiederaufwertung um 18% im vergangenen Jahr auf 4 Milliarden Euro gestiegen.






