In unserer Ausgabe vom 19. April 1985 berichteten wir über das Urteil des Spanischen Verfassungsgerichtes, welches die sogenannte Indikationslösung für Schwangerschaftsunterbrechung abgelehnt und als verfassungswidrig erklärt hatte. Die Regierung unter dem Sozialisten Felipe González hatte ein Gesetz auf den Weg gebracht und im Kongress verabschiedet, das sich an die Regelungen in anderen europäischen Ländern anlehnte. Die konservative Opposition hatte gegen dieses Gesetz beim Verfassungsgericht geklagt.
Spanien
20.000 Jahre alte Felszeichnungen entdeckt
Zwei Höhlenforscher des höhlenkundlichen Vereins Club Sabadell haben in einer kleinen Höhle in Kantabrien prähistorische Malereien gefunden, die über 20.000 Jahre alt sein könnten.
Marokko lehnt Erweiterung spanischer Hoheitsgewässer ab
Nachdem Spanien im Dezember bei der UNO in New York eine Ausweitung seines Hoheitsgebiets nordwestlich der Kanaren beantragte, hat sich nun Marokko kritisch zu Wort gemeldet.
Das spanische Königspaar brach seinen Staatsbesuch in Frankreich ab
Die Flugzeugkatastrophe mit 150 Todesopfern, die sich am 24. März in den Französischen Alpen ereignete und die unglaublichen Begleitumstände, die zu dem schrecklichen Unglück geführt haben und die nun erst nach und nach bekannt geworden sind, haben auch hier in Spanien Entsetzen ausgelöst.
Die Sozialisten gewinnen mit dem gleichen Resultat wie 2012
Bei den vorgezogenen Regionalwahlen in Andalusien konnten die Sozialisten einen Etappensieg erringen. Obwohl sie keine absolute Mehrheit erzielten, reichten die 35,48% der Wählerstimmen doch für dieselbe Anzahl von Sitzen im Regionalparlament und einen klaren Sieg über die konservative Volkspartei Partido Popular, die von 50 auf 33 Sitze dramatisch abrutschte.
Spaniens neue Linkspartei „Podemos“ errang auf Anhieb 15 Sitze und wurde drittstärkste Kraft.
Ryanair fliegt „Skandal-Airport“ Castellón an
Nach seiner Einweihung vor vier Jahren wurde der Flughafen Castellón als „Flughafen ohne Flugzeuge“ oder „Flughafen für Spaziergänger“ international bekannt und gerne als Beispiel für die Ausgabenwut der spanischen Politiker und den irrationalen Bauboom angeführt. Schließlich hatte das Projekt mehr als 150 Millionen Euro gekostet.
Steuererklärung 2014
Am 7. April läuft die Kampagne für die Einkommen- und die Vermögenssteuererklärung des Jahres 2014 an.
Gedenkmünze sorgt für Wirbel
Die Nationale Münzprägeanstalt (Fábrica Nacional de Moneda y Timbre, FMNT) hat eine neue 200-Euro-Gedenkmünze mit dem Konterfei von König Felipe VI. herausgegeben, deren Rückseite für Polemik sorgt.
Rückblick
In unserer Ausgabe vom 5. April 1985 berichteten wir darüber, dass es nach einer nächtlichen Marathonsitzung endlich zu einer Einigung kam. Acht Jahre hatten die Beitrittsverhandlungen zwischen den Brüsseler Behörden auf der einen und Spanien und Portugal auf der anderen Seite gedauert, die endlich zum Abschluss gebracht werden konnte. Offenbar waren schon damals nächtliche Sitzungen in Brüssel üblich, denn wie den Berichten zu entnehmen ist, war die Einigung zwischen den Delegationen schließlich morgens um drei Uhr erreicht. Der spanische Verhandlungspartner Manuel Martín gab aus Brüssel die Parole aus: „Es müssen in allen Bereichen der spanischen Wirtschaft entsprechende Schritte eingeleitet werden. Wir dürfen keinen Tag verlieren!“
Großunternehmer wurde bei der Übergabe von Bestechungsgeldern verhaftet
1977 übernahm Raúl López den kleinen, von seinem Vater gegründeten Familienbetrieb namens Monbus – heute ist die Firmengruppe Marktführer auf dem Transportsektor in Galicien mit Zweigstellen in fünf weiteren Provinzen und führt den öffentlichen Transport in Mondragón durch.







