Einen Tag vor Heiligabend hat das spanische Finanzamt, wie angekündigt, eine Liste aller Unternehmen und Personen veröffentlicht, welche zum Stichtag 31. Juli 2015 mehr als eine Million Euro unbezahlter Steuern angehäuft haben. Vor einigen Wochen schon hatte die Steuerbehörde alle Betroffenen angeschrieben, um ihnen die Möglichkeit einzuräumen, gegen mögliche Fehler Einspruch zu erheben (das Wochenblatt berichtete).
Spanien
Wunsch an die künftige Regierung
Einen vorgezogenen Weihnachtswunsch hat der Verband der Lotterie-Einnehmer Anapel an die Regierung gerichtet, die aus den Wahlen, die am vergangenen Wochenende stattgefunden haben, hervorgehen wird. Die „Loteros“ wünschen sich, besonders im Hinblick auf die Weihnachts-
lotterie, die immer besonders hohe Gewinne ausschüttet, dass die Steuer auf Lotteriegewinne wieder abgeschafft wird. Als Folge der Wirtschaftskrise hatte die Regierung von Mariano Rajoy seit 2013 eine entsprechende Steuer ins Leben gerufen. Auf alle Gewinne von mehr als 2.500 Euro sind 20 Prozent direkt vor der Auszahlung abzuführen.
Alle Jahre wieder – Rückblick und Ausblick auf die Börse
Liebe Leserinnen und
liebe Leser,
das Börsenjahr 2015 geht zu Ende und mit ihm ein turbulenteres Jahr, als wir uns vorgestellt hatten.
Die letzten Börsentage des Jahres werden nun noch einmal interessant.
Spielzeugfälschungen verursachen hohe Verluste
Der Verkauf von gefälschtem Spielzeug kostet die Branche in Spanien mehr als 16% ihres Direktverkaufs. In Zahlen ausgedrückt, rund 167 Millionen Euro. Außerdem hätten etwa 500 Arbeitsplätze geschaffen werden können, wäre dieses Spielzeug regulär in Spanien hergestellt worden. Das geht aus einer Studie hervor, die zu Beginn der Weihnachtszeit vom „Büro zur Harmonisierung des Innenmarktes“ OAMI veröffentlicht worden ist.
Einlagensicherung – zahlt der Gesetzgeber?
„Mit der gesetzlichen Einlagensicherung ist das Geld von Bankkunden innerhalb der EU pro Person und Bank bis zu einer Höhe von 100.000,– Euro abgesichert.
Hörprobleme
Das Nationalgericht musste die Verhandlung gegen den Ex-Präsidenten des spanischen Unternehmerverbandes, Gerardo Díaz Ferrán, auf Januar verschieben, weil dieser Probleme mit seinem Gehör hatte.
Regulierung der Automatengebühren
Die spanischen Geldinstitute werden die neue, ab dem 1. Januar 2016 geltende Vorschrift über die Bankgebühren in unterschiedlicher Weise umsetzen. Während BBVA, Santander und CaixaBank Geldautomatennutzern, die nicht ihre Kunden sind, voraussichtlich zwischen 1,50 und 2,00 Euro berechnen werden, wollen die anderen Banken verschiedene Übereinkommen untereinander abschließen.
Falsche Schlange am Schuh
Manolo Blahnik, der von der Insel La Palma stammt und wegen seiner Damenschuh-Kreationen Weltruhm genießt, hat Probleme mit der amerikanischen Justiz. Dort wurde gegen ihn eine Klage eingereicht, weil an 300 Paaren seiner sündhaft teuren High Heels an den Absätzen die Haut von einer geschützten Schlangenart verarbeitet worden war.
Aufsehenerregender Wohnungswechsel einer Mumie
Wie ein Hochsicherheitstransport fand in Madrid der Umzug der erstaunlich gut erhaltenen Mumie eines Ureinwohners der Kanarischen Inseln statt. Die 1776 im Barranco de Erques im Südwesten von Teneriffa entdeckte Guanchenmumie war seit über 100 Jahren im Anthropologischen Museum in Madrid untergebracht, wo dem archäologischen Fund jedoch nicht die Bedeutung beigemessen wurde, die ihm gebührt.
Bei der Doktorarbeit abgeschrieben
Nicht nur in Deutschland werden immer wieder prominente Personen überführt, die Teile ihrer Doktorarbeit abgeschrieben haben. Jetzt gibt es auch in Spanien den ersten Plagiatsfall.








