Bei den vorgezogenen Regionalwahlen in Andalusien konnten die Sozialisten einen Etappensieg erringen. Obwohl sie keine absolute Mehrheit erzielten, reichten die 35,48% der Wählerstimmen doch für dieselbe Anzahl von Sitzen im Regionalparlament und einen klaren Sieg über die konservative Volkspartei Partido Popular, die von 50 auf 33 Sitze dramatisch abrutschte.
Spaniens neue Linkspartei „Podemos“ errang auf Anhieb 15 Sitze und wurde drittstärkste Kraft.
Politik
Felipe González wird politische Häftlinge in Venezuela verteidigen
Der Ex-Präsident der Spanischen Regierung, der Sozialist Felipe González hat sich bereit erklärt, die Verteidigung der beiden prominentesten politischen Häftlinge in Venezuela, des Oppositionsführers Leopoldo López und des ehemaligen Bürgermeisters von Caracas, Antonio Ledezma, zu übernehmen.
Finanzamt zeigt wenig Eifer bei der Steuerverfolgung in Sachen PP
Über eine mögliche Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit illegalen Parteispenden, welche die Regierungspartei PP laut den Unterlagen ihres früheren Schatzmeisters Luis Bárcenas im Jahr 2008 eingenommen hat, liefern sich Pablo Ruz, Richter am Nationalen Gerichtshof, und das spanische Finanzamt (Agencia Tributaria) ein öffentliches Kräftemessen (das Wochenblatt berichtete).
Reicht Beschuldigung zur Aufgabe einer Kandidatur oder Amtsniederlegung aus?
Der ehemalige sozialistische Präsident Felipe González bezeichnete es dieser Tage im Gespräch mit der Tageszeitung El País als Fehler, beschuldigte Politiker von den Wahllisten auszuschließen.
Das spanische Königspaar brach seinen Staatsbesuch in Frankreich ab
Die Flugzeugkatastrophe mit 150 Todesopfern, die sich am 24. März in den Französischen Alpen ereignete und die unglaublichen Begleitumstände, die zu dem schrecklichen Unglück geführt haben und die nun erst nach und nach bekannt geworden sind, haben auch hier in Spanien Entsetzen ausgelöst.
Verleumdungsklage
Die Direktion der neuen Aufsteigerpartei „Podemos“ hat den Ex-Präsidenten José María Aznar wegen Verleumdung und übler Nachrede verklagt.
Vaterlandsverkäufer
Nicolás Maduro, der Präsident von Venezuela, ist mal wieder stinksauer auf seinen spanischen „Amtskollegen“ Mariano Rajoy und hat ihn einen „Franquisten“ gescholten.
Büro des Honorarkonsuls in Puerto de la Cruz feierlich eingeweiht
Am 27. März wurde in Puerto de la Cruz die Einweihung des Büros des neuen Honorarkonsuls der Bundesrepublik Deutschland auf Teneriffa, Ángel Hernández Hernández, gefeiert. Der kanarische Regierungspräsident Paulino Rivero unterstrich bei seiner Ansprache die enorme Bedeutung, welche die Deutschen von jeher für die Kanaren im Allgemeinen und die Insel Teneriffa im Besonderen hatten und nach wie vor haben, und wünschte dem neuen Honorarkonsul viel Glück und Erfolg bei seiner Aufgabe.
Regierungsberater
Der Richter Santiago Vidal, der vom Rat der Richterlichen Gewalt mit drei Jahren Berufsverbot bestraft wurde, weil er die katalanische Unabhängigkeitsbewegung unterstützt und für Präsident Artur Mas den Entwurf einer hypothetischen Konstitution angefertigt hatte, ist jetzt als Regierungsberater tätig.
Manuel Domínguez zieht gegen Carlos Alonso in den Wahlkampf
Gegen den derzeitigen Amtsinhaber Carlos Alonso (Coalición Canaria, CC) tritt für die Partido Popular (PP) für den Posten des Cabildo-Präsidenten Teneriffas der amtierende Bürgermeister von Los Realejos, Manuel Domínguez, an.









