Die kanarische Regierung hat über die Ministerin für sozialen Wohlstand, Inés Rojas, bei der Immigrationstagung in Madrid die Stimme für die Kinder in den Cayucos erhoben. Rojas forderte von Arbeitsminister Celestino Corbacho, dass die Thematik der minderjährigen illegalen Immigranten im Rahmen der geplanten Reform des Ausländergesetzes behandelt wird, „um die Flüchtlingskinder endlich aus der juristischen Grauzone zu befreien“.
Politik
Polemisches Küstenschutzgesetz soll abgeschwächt werden
Über einen Umweg versucht die spanische Regierung derzeit, die umstrittensten Abschnitte des Küstenschutzgesetzes, das über Spaniens Grenzen hinaus für Polemik gesorgt hat, abzuschwächen. Allem Anschein nach soll das geschehen, ohne allzu viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erregen.
Kaugummi ausspucken kostet 300 Euro
In Los Llanos de Aridane weht ab sofort ein schärferer Wind. In einer Gemeinderatssitzung wurde eine neue Straßenreinigungsverordnung verabschiedet, die strengere Vorschriften enthält.
Erneute Rüge wegen unkontrolliertem Städtebau
Selten nur sind sich die spanischen Sozialisten und Konservativen einig. Am 11. Februar war jedoch eine dieser seltenen Gelegenheiten.
Mit vereinten Kräften versuchten die spanischen EU-Parlamentarier der beiden Parteien, die Verabschiedung eines geradezu vernichtenden Gutachtens über die unkontrollierte Bauwut in Spanien abzuwenden, scheiterten jedoch an der Übermacht ihrer Kollegen aus anderen europäischen Ländern.
Erster Gipfel über die Problematik der minderjährigen Immigranten
Eine der tragischsten Seiten des Dramas der illegalen Immigration betrifft die vielen Minderjährigen, die sich in immer größerer Zahl unter den Bootsflüchtlingen befinden und meist ohne die Begleitung eines Erziehungsberechtigten die lebensgefährliche Überfahrt in ein vermeintlich besseres Leben wagen.
Zerolos Schachzug schlägt hohe Wellen
In Teneriffas Hauptstadt ist der Teufel los. Seit Bürgermeister Miguel Zerolo in einer Ratssitzung am 13. Januar für alle Anwesenden völlig überraschend der Opposition den Eintritt in die Stadtverwaltung bzw. ganz offen eine Allparteienregierung anbot, herrscht helle Aufregung und es dreht sich alles nur noch um den jüngsten „Streich“ des Bürgermeisters.
Infrastrukturministerin entschuldigte sich wegen Chaos nach Schneefällen
Die spanische Ministerin für Infrastrukturen, Magdalena Álvarez, gehört zu den Kabinettsmitgliedern in der Regierung von José Luis Zapatero, die die meiste Kritik seitens der Opposition einstecken müssen. Der jüngste und besonders heftige Vorfall ereignete sich aufgrund des Chaos, das nach den schweren Schneefällen am 9. Januar insbesondere Madrid und das Umland tagelang zu schaffen machte.
Gute Stimmung zwischen den Kanaren und Madrid
„Die Grundlagen sind gelegt“, erklärte Paulino Rivero nach seinem Treffen mit dem spanischen Ministerpräsidenten. Der Kanaren-Chef wurde am 7. Januar im Moncloa-Palast in Madrid von José Luis Rodríguez Zapatero empfangen.
Santa Cruz’ Bürgermeister schlägt überraschend Allparteienregierung vor
In Spanien ist der Dienstag der 13. so etwas wie für uns Deutsche der Freitag der 13. Für den Koalitionspartner von Miguel Zerolo (Coalición Canaria) im Rathaus von Santa Cruz bewahrheitete sich am 13. Januar – ein Dienstag – der sprichwörtliche Unglückstag in einer Ratssitzung, in der eigentlich nur das Budget für 2009 verabschiedet werden sollte.
Ibarretxe zieht Wahlen im Baskenland vor
Zum ersten Mal werden, auf ausdrücklichen Wunsch des baskischen Regionalregierungschefs Juan José Ibarretxe, die Wahlen in der konfliktreichen Region im Norden Spaniens am selben Tag wie die einer anderen Region stattfinden.









