Am 21. Dezember wurde in Madrid das „Café de los Signos“ eingeweiht, ein gastronomisches Unternehmen, in dem nur Taubstumme bedienen. Eine derartige Einrichtung ist nicht nur spanienweit bislang einmalig, sondern auch weltweit eine Seltenheit.
Panorama
Weitere ETA-Bombe entdeckt
Am 4. Januar, knapp eine Woche nach dem ETA-Anschlag im Madrider Flughafen, entdeckte die baskische Regionalpolizei Ertzaintza in der zu Guipúzcoa gehörenden Ortschaft Atxondo einen mit hundert Kilo Amonal präparierten Sprengkörper, bei dem nur noch die Installation eines Zündsystems fehlte, um ihn zu einer potenten Bombe zu machen.
Sechs neue Festnahmen
Im Rahmen der immer noch laufenden Ermittlungen bezüglich der Madrider Terroranschläge vom 11. März 2004, bei denen 190 Menschen getötet und 1.500 verletzt wurden, ereigneten sich Anfang des Jahres neue Festnahmen.
Spanien will mit Stierkampf-Tradition brechen
Für allerhand Wirbel hat Ende Dezember ein Vorschlag von Umweltministerin Cristina Narbona gesorgt, die verbieten möchte, dass die Stiere in der traditionellen „Corrida“ getötet werden.
Trunkenheit am Steuer trotz Punkteführerschein
Auf spanischen Straßen kurven nach jüngsten Statistiken täglich mindestens 235 Autofahrer, die die zulässige Promillegrenze überschritten haben. Diese Anzahl wurde jedenfalls im Schnitt täglich zwischen dem 11. und 24. Dezember vergangenen Jahres nach übermäßigem Alkoholgenuss am Steuer erwischt.
68 Frauen wurden im vergangenen Jahr Todesopfer der häuslichen Gewalt
68 Frauen wurden im vergangenen Jahr in Spanien von ihren Ehemännern oder Lebensgefährten umgebracht. Und das, obwohl seit Januar 2006 erstmalig das Gesetz gegen häusliche Gewalt angewandt wurde und besseren Schutz der Opfer sowie härtere Strafen für die Täter versprach.
„Nur gemeinsam kann dem Terrorismus ein Ende gesetzt werden“
„Alle demokratischen Institutionen und Parteien haben die Pflicht und die Verantwortung, für Einheit und Kohäsion zu sorgen, um so mit vereinten Kräften das unabdingbare Ziel zu erreichen, dem Terrorismus im Rahmen der Verfassung ein Ende zu setzen.“
Zwillingsschwestern an der Costa Brava ertrunken
Zwei Urlauberinnen, Zwillingsschwestern aus Deutschland, sind am 25. Dezember an der Küste von Calonge in der Nähe von Girona an der Costa Brava ertrunken.
Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2007!
In ein paar Tagen ist es soweit: Das Jahr 2007 wird eingeläutet. Mehr oder weniger erwartungsfroh, misstrauisch, sorgenvoll, zuversichtlich und auch voller Tatendrang werden die noch leeren Blätter des neuen Kalenders beäugt, in dem allenfalls schon ein paar Gedenktage eingetragen sind, die auf gar keinen Fall vergessen werden dürfen.
„Kanarischer Ghandi“ in Puerto de la Cruz
Dass ein Leben als Händler und Geschäftsmann, dessen Existenzgrundlagen doch eigentlich im harten Kapitalismus begründet liegt, nicht im Widerspruch mit der Verfolgung humanitärer Ziele steht, stellt der auf Teneriffa lebende indische Einwanderer Prakash Khatnani seit vielen Jahren auf beeindruckende Weise unter Beweis.







