68 Frauen wurden im vergangenen Jahr in Spanien von ihren Ehemännern oder Lebensgefährten umgebracht. Und das, obwohl seit Januar 2006 erstmalig das Gesetz gegen häusliche Gewalt angewandt wurde und besseren Schutz der Opfer sowie härtere Strafen für die Täter versprach.
Panorama
„Nur gemeinsam kann dem Terrorismus ein Ende gesetzt werden“
„Alle demokratischen Institutionen und Parteien haben die Pflicht und die Verantwortung, für Einheit und Kohäsion zu sorgen, um so mit vereinten Kräften das unabdingbare Ziel zu erreichen, dem Terrorismus im Rahmen der Verfassung ein Ende zu setzen.“
Zwillingsschwestern an der Costa Brava ertrunken
Zwei Urlauberinnen, Zwillingsschwestern aus Deutschland, sind am 25. Dezember an der Küste von Calonge in der Nähe von Girona an der Costa Brava ertrunken.
Abbau bürokratischer Hürden beginnt
Spaniens Bürger werden in diesem Jahr insgesamt sieben Millionen Stunden einsparen können, die sonst für bürokratische Angelegenheiten mit Behörden und sonstigen öffentlichen Einrichtungen draufgingen.
Zwillingsgeburt mit 67
Im Sant Pau-Krankenhaus in Barcelona hat eine 67-jährige Frau Ende Dezember Zwillinge zur Welt gebracht.
Auf dem Weg der Besserung
Alba Lucía Cardona, die erste Patientin, der in Spanien beide Hände sowie Teil eines Unterarms transplantiert wurden, kann bereits 26 Tage nach dem komplizierten Eingriff erste Bewegungen mit ihren neuen Fingern machen.
Tod am Check-in
Der Tod einer Frau am Flughafen Reina Sofía wirft Fragen über die Sicherheitsvorkehrungen der Flughafenverwaltung (AENA) auf.
9,3% weniger Verkehrstote auf Spaniens Straßen
Im Vergleich zu 2005 ist die Todesrate auf Spaniens Straßen um 9,3% gesunken. Es handelt sich somit nicht nur um das dritte Jahr in Folge, in dem die Sterblichkeitsrate gesunken ist, sondern auch um das dritte Mal, in dem die besten Zahlen, sprich die wenigsten Todesopfer seit 25 Jahren verzeichnet wurden.
6 Jahre Haft für Lokalpolizisten
Das Landgericht der Provinz Santa Cruz de Tenerife hat zwei Lokalpolizisten aus Arona zu jeweils drei Jahren Haft verurteilt. Zudem wurde ihnen ein achtjähriges Berufsverbot für jegliche öffentliche Ämter erteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden Beamten am 27. Mai 2002 einen Mann unbegründet festgenommen und schwer misshandelt und bedroht hatten.
„Wir haben dieses Leben nicht verdient“
Der portugiesische Literatur-Nobelpreisträger José Saramago, der seit vielen Jahren auf Lanzarote lebt, hat in einem Interview mit der spanischen Nachrichtenagentur Efe ein niederschmetterndes Urteil über die heutige Gesellschaft gefällt.



