Der Kampf gegen den in Spanien weitverbreiteten Immobilienbetrug ist eine der Prioritäten der Finanzbehörde in diesem Jahr. Um diesem Vorsatz gerecht zu werden, sollen sich 40% der Finanzinspekoren, das heißt 2.000 Beamte, fast ausschließlich mit der Verfolgung dieser Delikte beschäftigen.
Panorama
Psst!
Ein Urteil des Obersten Kanarischen Gerichtshofs (TSJC) hat dem Streit um den lautstarken Straßenkarneval in Santa Cruz zumindest vorläufig ein Ende gesetzt. Das Gericht wies den Antrag der Nachbarschaftsverbände auf Verbot des Festes auf der Straße zurück und befand, dass die Karnevalsveranstaltungen auch dieses Jahr auf der Straße stattfinden dürfen, allerdings unter der Bedingung, dass die Stadt alle Anstrengungen unternimmt, um eine Störung der Nachtruhe der Anwohner zu vermeiden.
Vereinheitlichung der Kleidergrößen in Sicht
Das spanische Gesundheitsministerium hat sein Versprechen, sich für die Vereinheitlichung der Kleidergrößen von Frauen einsetzen zu wollen, eingelöst. Seit Ende Januar wurde damit begonnen nach und nach insgesamt 8.500 Spanierinnen zwischen 12 und 70 Jahren von Kopf bis Fuß zu vermessen.
2006 – das Jahr des Kampfes gegen die Korruption
Die Nationalpolizei und die Guardia Civil haben im vergangenen Jahr so viel Geld beschlagnahmt, dass davon die Gesamtsumme der Jahresbudgets der Städte Barcelona, Valencia und Sevilla bezahlt werden könnte.
Nach jüngsten Angaben wurden 2006 im Rahmen der Bekämpfung von Geldwäsche, organisiertem Verbrechen, Korruption und Drogenhandel etwa drei Milliarden Euro beschlagnahmt.
„Ich hatte ihn einfach satt“
Knapp drei Wochen nach dem rätselhaften Mord an Miguel Grima, dem konservativen Bürgermeister des winzigen Dörfchens Fago in den spanischen Pyrenäen, wurde ein erster Tatverdächtiger verhaftet.
Drei ETA-Mitglieder als Zeugen im Verfahren der Madrider Terroranschläge zugelassen
Das Gericht, das das Verfahren im Fall der Madrider Terroranschläge vom 11. März 2004 leitet, hat am 23. Januar zur allgemeinen Überraschung drei ETA-Mitglieder als Zeugen zu dem Prozess zugelassen. Das Gericht hat damit dem Antrag stattgegeben, den die Verteidiger von Jamal Zougham, einem der Angeklagten in dem Fall, gestellt hatten.
„Attacke gegen die Demokratie“
Über 25.000 Menschen folgten am 29. Januar einem Aufruf der drei baskischen Parteien PNV, EA und EB und gingen in Bilbao auf die Straße, um die „umgehende“ Archivierung des Strafverfahrens zu fordern, das beim Obersten baskischen Gerichtshof gegen den Regionalregierungschef Juan José Ibarretxe (PNV) läuft.
Aus für illegalen Taxidienst am Nordflughafen
Der Präsident des Taxiverbands von La Laguna, Miguel Ángel Reyes, hat sich öffentlich für die hervorragende Arbeit der Lokalpolizei am Flughafen bedankt. Seit Dezember 2006 patrouillieren Lokalpolizisten in Uniform und in Zivil vor dem Flughafenterminal, um zu verhindern, dass Fahrzeuge ohne entsprechende Lizenz Personentransporte vornehmen.
Schiff mit 166 Flüchtlingen legt auf El Hierro an
Kurz vor Mitternacht legte am 11. Januar ein ziemlich altersschwacher Kahn im kleinen Hafen von La Restinga auf El Hierro an. Von Bord gingen über hundert Menschen, die unverzüglich und noch im Hafenbereich als illegale Immigranten identifiziert und festgenommen wurden.
„Illegale“ auf dem Laufsteg
Mit einer Modenschau der anderen Art sorgte der katalanische Designer Antonio Miró am 18. Januar auf der Modewoche von Barcelona Pasarela Barcelona nicht nur für großes Aufsehen. Er machte auch deutlich, dass Mode eben doch auch mehr sein kann als nur oberflächlicher Luxus, der einigen wenigen Privilegierten im konsumbeherrschten Westen vorbehalten ist.









