Nicht nur deutsche Großverdiener nutzen allem Anschein nach mit Vorliebe die Verschwiegenheit und günstige Rechtslage des Mini-Staates Liechtenstein, um Gelder am Fiskus vorbeizuschleusen. Nein, wie jüngst bekannt wurde, hat auch die baskische Terrororganisation ETA das Fürstentum seit einigen Jahren genutzt, um aus der sogenannten „Revolutionssteuer“ erpresste Gelder außer Landes zu schaffen.
Panorama
Mutmaßlicher Mörder von Mari Luz gefasst
Wenige Tage nachdem die Leiche der kleinen Mari Luz aus dem Hafen von Huelva gezogen wurde, konnte auch ihr mutmaßlicher Mörder gefasst werden. Es handelt sich um einen Nachbarn der Familie des 5-jährigen Mädchens, das Anfang Januar in seinem Heimatort verschwand und erst zwei Monate später tot aufgefunden wurde.
Nette Komplimente
Die Debatte zur Lage der Region im kanarischen Parlament war gleichzeitig der Abschied von Fernando López Aguilar, dem sozialistischen Oppositionsführer.
840 Kilo Haschisch beschlagnahmt
Der Drogenfahndung auf den Kanaren sind auf Teneriffa und Gran Canaria erneut Rauschgifthändler ins Netz gegangen. Wie der Regierungsdelegierte Salvador García bestätigte, konnte bislang kein Zusammenhang der beiden Fälle festgestellt werden.
Wieder ein Mädchen
Telma Ortiz, Schwester von Prinzessin Letizia, ist am 28. März zum ersten Mal Mutter geworden.
„Chinesische Vase“ der PP
Während des Wahlkampfes hielt sie sich auf Anordnung von ganz oben noch zurück, doch knapp zwei Wochen nach den Parlamentswahlen schlug sie erneut zu, und zwar ausgesprochen deutlich. Die Rede ist von Montserrat Nebrera, einer jungen Hoffnungsträgerin der katalanischen Konservativen (PP), die es in der Region wegen der erklärten Katalonien-Feindlichkeit der nationalen Volkspartei äußerst schwer hat.
Wie in alten Zeiten
Santiago Carrillo, der greise ehemalige Generalsekretär der spanischen Kommunisten stellte kürzlich im Institut der Schönen Künste in Madrid das Buch mit dem Titel „Erinnerungen eines Republikaners“ von Luis de Azcárate vor.
„Lächle, auch wenn Du keine Lust hast“
Das spanische Königshaus ist äußerst „überrascht“ über die Veröffentlichung von privaten Briefen, die König Juan Carlos seinem Sohn zwischen September 1984 und Juni 1985 schickte.
Der Unbelehrbare
Der konservative Ex-Ministerpräsident José María Aznar hat erneut bewiesen, dass er in Sachen Irak-Krieg nicht bereit ist, einzulenken. Am fünften Jahrestag des Einzugs amerikanischer Truppen im Krisengebiet erklärte Aznar, die Lage in dem Land sei „sehr gut“.
Rosenball im Fieber der „Movida madrileña“
Unter einem wahrlich ungewöhnlichen Motto stand in diesem Jahr der sonst so sittsame Rosenball, den Monacos Fürstenfamilie alljährlich organisiert. Als Ehrengäste der Benefizveranstaltung, die am 29. März im Sporting Club in Montecarlo stattfand, wurden nämlich die wichtigsten Vertreter und Initiatoren der sogenannten „Movida madrileña“ geladen.





