Dem Chef der Partido Popular, Mariano Rajoy, fehlt es offensichtlich nicht an Selbstbewusstsein. Als er kürzlich die Exklave Melilla besuchte, rief er seinen Anhängern beim Abschied zu: „Das nächste Mal werde ich als Präsident wiederkommen“!
Panorama
Spanischer Schauspieler in El Aaiún angegriffen
Nach dem Vorfall Ende August in El Aaiún, wo kanarische Aktivisten nach einer friedlichen Demonstration behaupteten von der marokkanischen Polizei brutal verprügelt worden zu sein (das Wochenblatt berichtete), sind nun erneut Spanier in Marokko mit der Polizei in Konflikt geraten.
Gurtmuffel zur Kasse gebeten
Eine Kampagne, die von der Generaldirektion für Verkehr DGT in der dritten Septemberwoche durchgeführt wurde, hatte den Gebrauch des Sicherheitsgurtes und Kindersitzes zum Ziel.
Nostalgie gefällig?
Teneriffas Hafen blickt einem betriebsamen Monat entgegen, was den Kreuzfahrtverkehr angeht. Wie die Hafenbehörde mitteilte, werden im Oktober 30 Kreuzfahrtschiffe in Santa Cruz festmachen und rund 68.500 Gäste auf die Insel bringen – über 90.000 wenn man die Besatzungen der Schiffe mit einrechnet.
Spanier mit quadratischen Augen?
Bisher war August der Monat, in dem die Spanier am wenigsten dem TV-Vergnügen frönten und sich lieber den Freuden des Sommers hingaben.
Kosten der Amtsausübung
Die Stadtväter von Arona, im Süden Teneriffas, haben jetzt einen weiteren Betrag in Höhe von 81.900 Euro bewilligt, um die Honorarrechnung des Verteidigers zu bezahlen, der vier Mitglieder des Stadtrates im so genannten Fall Arona verteidigt hat, bei dem es um einen Korruptionsskandal ging.
Tapferes Schneiderlein
Der Richter Antonio Pedreira, der am obersten Gerichtshof von Madrid die Untersuchungen im so genannten Fall Gürtel leitet, hat jetzt die Anklage gegen den Schneider José Tomás fallenlassen.
Zeitung auf Europa-Tournee
Die Zustellung der letzten Wochenblatt-Ausgabe an unsere Abonnenten außerhalb Spaniens hat sich leider etwas verzögert.
Gefährlicher Schulbesuch
Die Vertreter der Gewerkschaften haben sich die ungewöhnlichsten Argumente einfallen lassen, als es darum ging, die Teilnehmerzahl am Generalstreik in die Höhe zu treiben.
Erpressungsterror der ETA geht weiter
Zwar verkündete ETA am 5. September, keine weiteren „bewaffneten Offensivaktionen“ durchzuführen (das Wochenblatt berichtete), doch bezog sich die spanische Terror-Organisation damit nicht auf die gegen Unternehmer gerichteten Erpressungsschreiben.





