„Der Kapitän ist nur das Bindeglied einer Kette des organisierten Geizes“

Der spanische Staat läuft im Prozess über die Umweltkatastrophe, hervorgerufen durch den Öltanker „Prestige“, wie über eine Kiste mit rohen Eiern. Er ist gleichzeitig Ankläger und Beklagter. Und diese Doppelrolle führt gelegentlich zu überraschenden Wider-sprüchen, wie es sich bei dem Schlusswort des Anwalts der Regierung zeigte.

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„Fehler sind normal“

Wegen der fälschlichen Zuordnung von 13 Immobilientransaktionen in den Jahren 2005 und 2006 zur Steuernummer der spanischen Infantin Cristina (das Wochenblatt berichtete) hat der Fachverband der staatlichen Steuerfahnder (IHE) ein Kommuniqué herausgegeben, aus dem hervorgeht, dass die irrtümliche Zuordnung von Vorgängen an nicht beteiligte Personen durchaus an der Tagesordnung ist.

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„Die Lügen kann man nicht dokumentieren“

Der Vorstand der PP glaubt nicht daran, dass ihr Ex-Schatzmeister seine letzten Enthüllungen beweisen kann. „Lügen kann man nicht dokumentieren“, erklärte die Generalsekretärin und Nummer zwei der Volkspartei, María Dolores de Cospedal, nach einer Sitzung der Parteispitze vor den Medien. „Ich kann Ihnen versichern, dass es für diese Behauptungen keine Grundlagen gibt“, unterstrich sie wiederholt.

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Keine Liegen im Sand

Pünktlich zu Beginn der Sommerferien wurden am Strand von Los Cristianos die Liegen und Sonnenschirme abgebaut. Hinter dieser widersinnigen Aktion steckt die Tatsache, dass der Vertrag der Verleihfirma zum 1. Juli ausgelaufen ist und die Gemeinde Arona es nicht geschafft hat, einen neuen Konzessionär für diesen wichtigen touristischen Service an einem der beliebtesten Strände Teneriffas zu finden. Angesichts dieser Sachlage fiel dem Bürgermeister von Arona und seinen Stadträten nichts Besseres ein, als die Liegen und Sonnenschirme kurzerhand wegschaffen zu lassen.

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Die Armut kennt keine Sommerpause

Während der Sommerferien läuft bei den meisten öffentlichen Einrichtungen vieles mit halber Kraft. Das gilt leider auch für die sozialen Einrichtungen des Staates, denen aufgrund des Sparzwangs ohnehin die Zuwendungen beschnitten wurden. Da sind einmal mehr die Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz und die Caritas gefragt, die bedürftige Familien mit den dringend benötigten Lebensmitteln versorgen.

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