El Hierro: 365 Tage danach

Am 10. Oktober letzten Jahres brach das erste Magma durch den Meeresboden im Mar de las Calmas. Aus diesem Anlass äußerten sich El Hierros Politiker und Bevölkerung zur derzeitigen Wirtschaftslage, die sich bisher noch nicht erholt hat. Auch Kritik an der Krisenbewältigung wurde laut, ebenso die vertane Chance bedauert, den Vulkanausbruch nicht besser genutzt zu haben. Den Herreños und der ganzen kanarischen Bevölkerung ist der sich über mehrere Monate hinziehende Vulkanausbruch im Mar de las Calmas vor La Restinga noch lebhaft in Erinnerung.

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El Hierro zittert wieder

Für die Herreños gehört es mittlerweile zur Normalität, dass sich die vulkanologische Natur ihrer Heimat hin und wieder bemerkbar macht. Und so sorgen die Erdstöße, die seit dem 14. September gemessen werden, bei den Inselbewohnern für wenig Aufregung. „Wir Herreños sind es leid, dass unsere Insel als gefährlich abgestempelt wird,“ kommentierte María del Carmen Morales vom Cabildo das Naturereignis, und warnte vor einem erneuten Aufbauschen durch die Medien.

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Neue vulkanologische Krise auf El Hierro?

El Hierro
Kurz bevor sich der Beginn der vulkanologischen Krise auf El Hierro jährte (am 19. Juli 2011 wurden die ersten Erdstöße im Gebiet von La Frontera gemessen), bahnt sich seit dem 24. Juni erneut ein vulkanologisches Phänomen auf El Hierro an. In nur acht Tagen wurden mehr als 1.300 – teils spürbare – Erdstöße gemessen und innerhalb kürzester Zeit wurde eine bedeutende Deformation des Gländes registriert.

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