Seit knapp einem Jahr ist der beliebte Stadtpark García Sanabria im Herzen von Teneriffas Hauptstadt von allen Seiten abgeriegelt. Damit die Komplettrenovierung inklusive Neubepflanzung des Parks im Stil eines botanischen Gartens so schnell wie möglich vonstatten gehen kann, wurde die Anlage geschlossen.
Umwelt
Umweltministerium plante Nationalpark in Granadilla
Dem umstrittenen Hafenprojekt von Granadilla steht ein erneutes Hindernis bevor. Denn wie jetzt bekannt wurde, wollten die Vorgänger der sozialistischen Regierung den Meeresstreifen, der vom Industriegelände von Granadilla bis zur Punta de Teno reicht, zum Nationalpark erklären. Das jedenfalls ist aus einem Bericht ersichtlich, der der Umweltschutzorganisation Ben Magec vorliegt.
„Picudo rojo“-Plage wieder unter Kontrolle?
Der kanarische Landwirtschaftsminister Pedro Rodríguez Zaragoza, hat mitgeteilt, dass die Plage des „picudo rojo“ (Rhynchophorus ferrugineus), ein Käfer, der die kanarischen Palmen befällt und vernichtet, auf Gran Canaria und Fuerteventura mittlerweile unter Kontrolle gebracht ist.
Abrisspläne für Oliva Beach Hotel
Das Umweltministerium führt derzeit Verhandlungen mit den Besitzern des Oliva Beach Hotels auf Fuerteventura, um sich über den geplanten Abriss der Gebäude zu einigen.
Die Dünenlandschaft von Corralejo wurde 1982 zum Naturschutzgebiet erklärt, erst rund sechs Jahre nachdem das Oliva Beach in den siebziger Jahren eröffnet hatte. Das Hotel der RIU-Kette mit seinen 410 Zimmern und rund einhundert Bungalows dringt seitdem mit über 70.000 Quadratmetern in das geschützte Dünengelände ein.
Arbeiten an Abwasserrohr von Puerto de la Cruz unterbrochen
Der starke Wellengang und die Winterströmungen haben dem Unternehmen Ferrovial-Agromán einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Eigentlich hätte das neue Unterwasser-Abflussrohr für die Kanalisation von Abwasser in Puerto de la Cruz bereits Ende letzten Jahres fertig verlegt sein sollen, doch im Dezember mussten die Arbeiten unterbrochen werden, weil die Sicherheit der Taucher nicht mehr gewährleistet schien.
„Ein bisschen mehr Zeit“
Sehr zum Unwillen der kanarischen und Teneriffas Inselregierung hat Europa dem umstrittenen Hafenprojekt von Granadilla immer noch nicht seinen Segen erteilt. Im Gegenteil, nachdem es in den letzten Monaten danach aussah, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der Bau des Industrie- und Handelshafens auch aus Brüssel sein „Ja“ erhält, scheint dies jetzt wieder in weite Ferne gerückt.
Madrids Zentrum ab 2008 für „alte“ Autos gesperrt
Ab 2008 wird den umweltschädlichsten Autos – es sind fast alle Autos betroffen, die über 15 Jahre alt sind – die Zufahrt zur Stadtmitte von Madrid verboten. Mit dieser bislang in Spanien einmaligen Maßnahme will die Stadt die Luftverschmutzungswerte, die inzwischen besorgniserregende Ausmaße angenommen haben, in den Griff bekommen.
Europas Volksverteidiger Diamandouros untersucht im Fall „Granadilla-Hafen“
Der EU-Volksverteidiger Nikiforos Diamandouros hat aufgrund der zahlreichen Beschwerden, die ihn im Hinblick auf Teneriffas umstrittenes Hafenprojekt in Granadilla erreicht haben, eine Amtsermittlung über die diesbezügliche Vorgehensweise der Europäischen Kommission eingeleitet.
Stopp für Palmentransport auch zwischen den Inseln
Das Landwirtschaftsressort der kanarischen Regierung hat ein Verbot gegen den Transport von Palmen zwischen den Inseln erlassen. Nachdem im Januar der Import von Palmen per Ministerialerlass verboten wurde, greift die Regionalregierung nun noch härter durch und untersagt den Verkehr von palmenartigen Gewächsen auch zwischen den Inseln.
Granadilla-Hafengegner „belagern“ Plaza de La Candelaria
Auch wenn all ihr Einsatz und ihre Mühen vergebens scheinen, die Gegner des umstrittenen Hafenprojekts von Granadilla, das einen der wenigen guterhaltenen Küstenstreifen Teneriffas zu zerstören droht, geben nicht auf.









