Die Aktionsgemeinschaft Tacorontesemueve hat vor wenigen Tagen ein großes Plakat über dem Eingang des Tunnels, der zum Strand von Mesa del Mar führt, angebracht. Das neun Meter lange Transparent mit der Aufschrift „Nein zum Yachthafen an der Küste von Tacoronte“ ist eine weitere Maßnahme von Tacorontesemueve, um gegen die Hafenpläne zu protestieren und die Umsetzung zu verhindern.
Umwelt
Ein frischer Sommer?
Die Meldungen und Vorhersagen der Wetter- und Klimaexperten überschlagen sich in der letzten Zeit. Da wird einerseits vor einem „Rekordsommer“ mit neuen Spitzenwerten gewarnt, und dem Leser bricht bei solchen Meldungen schon der Angstschweiß aus.
Es ist noch nicht zu spät!
Dass der Umweltprophet, der weltweit über den Klimaschutz und die verheerenden Folgen nicht rechtzeitiger Maßnahmen gegen die globale Erwärmung predigt, ausgerechnet aus den USA kommt, die bekanntlich der größte Umweltsünder sind, ist schon ein Widerspruch.
Logiergäste im Kunstnest
Die Biologen des Umweltamtes auf El Hierro sind euphorisch. Erstmals hat ein Fischadlerpärchen eines der künstlich angelegten Nester an der Steilküste des Mar de Las Calmas bezogen und dort seine Eier gelegt. Dies sei eine großartige Nachricht für die Wissenschaft und stelle einen wichtigen Fortschritt für das Arterhaltungsprogramm dar, teilte der Leiter des Umweltamtes, Javier Armas, mit.
Reinigendes Feuer
Die Tradition der Johannisnacht – auf Spanisch „Noche de San Juan“ – erlaubt das Entzünden von Feuern an Orten, an denen es sonst streng verboten ist.
„Zerstörung – koste es, was es wolle“
Genau 354 Beamte, darunter mehrere Bürgermeister, stehen derzeit im dringenden Verdacht in einen von 89 Bau-Korruptionsfällen verwickelt zu sein. Das ist einer der Anklagepunkte, den die Umweltschutzorganisation Greenpeace in ihrem diesjährigen Bericht über die Zerstörung der spanischen Küste durch die nicht enden wollende Bauwut korrupter Bauherrn und Politiker anführt.
Naturdenkmal der Welt
Der Teide-Nationalpark auf Teneriffa und das Opernhaus von Sydney in Australien haben neuerdings außer ihrer Berühmtheit noch etwas gemeinsam: sie tragen den Unesco-Titel „Welterbe“. Das Welterbe-Komitee beschloss am 28. Juni in Christchurch (Neuseeland), Teneriffas Nationalpark auf die Liste des Weltnaturerbes zu setzen und entspricht so dem Wunsch der verschiedensten Inselbehörden, die schon seit Jahren auf ein positives Votum des Komitees hofften.
„Nicht einen Meter Beton mehr“
Die kanarische Umweltschutzorganisation Ben Magec-Ecologistas de Acción, die auf den Inseln als eine Art Dachverband verschiedener Umweltschutzorganisationen agiert, hat eine neue Kampagne ins Leben gerufen, um auf den Kanaren, aber auch auf dem spanischen Festland Fälle von Bauspekulation und Korruption anzuzeigen. Es handelt sich bei der Kampagne um eine Online-Aktion, die unter dem Motto „Nicht einen Meter Beton mehr“ („Ni un metro más de hormigón“) steht.
170 dringende Energie-Sparmaßnahmen geplant
Die spanische Regierung glaubt an die „unbequeme Wahrheit“ die Klimapapst und Ex-Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Al Gore, nicht zuletzt in seinem viel gelobten Doku-Film über den Klimawandel und seine Folgen für die Umwelt und folglich Menschheit predigt. Doch nicht nur das, die Regierung will auch etwas tun, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.
Auszeichnung für Inselstrände
Die Stiftung für Umwelterziehung (Foundation for Environmental Education) mit Sitz in Dänemark hat ihr alljährliches Urteil gefällt und Anfang Juni die diesjährige Liste der „Blauen Flaggen“ für Strände und Sporthäfen in ganz Europa bekannt gegeben.









