Dass in Santa Cruz de Tenerife je nach Wetterlage und bedingt durch die Nähe der Raffinerie oft „dicke Luft“ herrscht, ist keine Neuigkeit. Auch war schon seit Jahren bekannt, dass in Santa Cruz an vielen Tagen im Jahr der europäische Grenzwert für Feinstaubemissionen überschritten wird. Nun hat der neue Bericht des Observatorio de la Sostenibilidad en España (OSE) Santa Cruz erneut die traurige Ehre einer der Spitzenplätze eingeräumt.
Umwelt
Stündlich fließen 58.000 Liter Süßwasser ungenutzt ins Meer
Am 12. August schrieb die alternative Bürgerpartei Alternativa por Los Realejos (APR) auf ihrer Website über das Problem der Trockenheit in der Landwirtschaft in La Orotava und die zu erwartenden Probleme, die eine weiter anhaltende Trockenperiode verursachen kann.
La Graciosa – Schritte in Richtung Nachhaltigkeit
Der Form halber besitzt La Graciosa, die kleinste bewohnte Insel des kanarischen Archipels nördlich vor Lanzarote, alle Voraussetzungen, um ein einmaliges Naturgebiet zu sein und auch zu bleiben. Allerdings ist die Form, selbst wenn sie von oberster Stelle verordnet wurde, häufig nicht genug.
Küstensäuberung geht weiter
Das Umweltamt des Cabildos von Teneriffa setzt auch im August das Küstenreinigungs-Projekt „La mar de limpia“ fort. Freiwillige beteiligten sich an den Säuberungsaktionen in Buenavista del Norte, Santiago del Teide und Puerto de la Cruz.
Wohin mit einer halben Milliarde Plastiktüten?
Kunststofftüten werden angesichts der drohenden Umweltkatastrophe zu einem immer lästigeren Restprodukt und zu einem großen Entsorgungsproblem.
Recyclingbewusstsein nimmt zu
Die kanarische Bevölkerung entwickelt ein zunehmendes Umweltbewusstsein und ist – zumindest was den Glasmüll angeht – immer recyclingswilliger. Wie das kanarische Umweltamt mitteilte, wurden im vergangenen Jahr auf den Inseln insgesamt 22.702 Tonnen Glas wiederverwertet, was im Vergleich zu 2006 eine Steigerung von immerhin 13,2% ausmacht.
Die Wüste lebt
Fuerteventura ist sicher die Kanareninsel, die das Sommer-Sonne-Strand-Urlaubskonzept am besten widerspiegelt. Wer an Fuerteventura denkt, sieht endlose paradiesische Sandstrände und glitzerndes türkisgrünes Wasser vor seinem inneren Auge.
Teneriffas Raffinerie senkte den CO2-Ausstoß um 15%
Das Zusammenleben der Stadt Santa Cruz de Tenerife mit der Raffinerie CEPSA ist eine Geschichte der Hass-Liebe, aber eine dringende Notwendigkeit. Das Unternehmen war während langer Zeit der Wirtschaftsmotor der Insel und gibt nach wie vor Tausenden von Personen Arbeit und Brot.
„Spanien wird mit sauberer Energie in der ersten Reihe stehen“
Regierungschef José Luis Zapatero unterstrich kürzlich bei seinem Besuch in Dänemark, dass seine Regierung auf erneuerbare Energie setzt, die er als die Energie der Zukunft bezeichnete. „Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, damit Spanien auf diesem Gebiet in der ersten Reihe steht“, sagte er zu seinem Gastgeber, dem dänischen Premierminister Anders Fogh Rasmussen.
Ungebremste Bauwut zerstört weiter die Küste
Kürzlich hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace ihren neuesten Jahresbericht über den Zustand der Umwelt in Spanien veröffentlicht. „Zerstörung – koste es was es wolle“ heißt sinngemäß der Titel des Berichtes. Darin wird unter anderem die Hitliste der Regionen Spaniens veröffentlicht, die ihre Küstengebiete am schlimmsten misshandeln.










