Letzten Meldungen zufolge sind die Schäden, die durch die heftigen Waldbrände dieses Sommers auf Gran Canaria und Teneriffa verursacht wurden, wesentlich geringer als zunächst vermutet wurde, weil das Feuer teilweise so schnell über die betroffenen Gebiete – insgesamt rund 35.000 Hektar auf beiden Inseln – hinwegfegte, dass ein Großteil der Vegetation nicht verbrannt ist. So gab die spanische Umweltministerin Cristina Narbona jetzt bekannt, dass vermutlich „nur“ 11.000 Hektar wirklich verbrannt sind.
Umwelt
Santa Cruz überschreitet Feinstaub-Grenzwert
In Santa Cruz de Tenerife wird an mehr als 35 Tagen im Jahr der zulässige europäische Grenzwert für Feinstaubemissionen überschritten. Erlaubt sind eigentlich nur 35 Überschreitungen im Jahr. Die Schadstoffbelastung ist in Teneriffas Hauptstadt enorm und die Belastung mit Feinstaub (PM10) zählt zu den höchsten Spaniens (Santa Cruz rangiert unter den 50 spanischen Städten mit dem höchsten PM10-Index).
Vom Speiseöl zum Biotreibstoff
Forscher des Instituto Tecnológico de Canarias (ITC) arbeiten derzeit an dem Versuch, gebrauchtes Pflanzenöl als Biodiesel zu recyceln. Wenn das Experiment glückt, könnte altes Speiseöl künftig als ökologischer Dieseltreibstoff wiederverwertet werden.
Ölteppich bedroht Ibiza
Ein am 11. Juli vor Ibiza gesunkener Frachter mit etwa 150 Tonnen Schwer- und Dieselöl an Bord droht weite Teile der Küste zu verseuchen.
Azorenhoch verdirbt uns den Sommer
Nebel und Schauer mitten im Sommer an der Nordseite der Inseln, das scheint nicht mehr normal. Doch das ist nach der Meinung von Wetterexperten kein seltenes Phänomen und keinesfalls eine Folge des Klimawandels. Schuld an der dicken Wolkendecke, die schon seit Wochen der Sonne keine Chance gibt ist das Azorenhoch, das sich in diesem Sommer weiter im Norden postiert hat und es den Passatwinden ermöglicht, Wolken zu den Kanaren zu transportieren.
Regierung befürchtet feuergefährlichen Sommer
Die kanarische Regierung erwartet den Worten des Sicherheitschefs José Andrés García de las Casas zufolge einen „schwierigen Sommer“, was die Waldbrandgefahr betrifft. Nach einem Treffen der Vertreter des Umweltamtes und der Cabildos von Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro waren sich alle einig, dass der Sommer 2007 vermutlich äußerst feuergefährlich werden wird.
Die Foresta-Stiftung hat 237 Hektar auf den Kanaren „begrünt“
Seit ihrer Gründung hat die Kanarische Stiftung für die Aufforstung der Inseln Foresta auf einer Fläche von 237 Hektar Aufforstungsmaßnahmen durchgeführt. Diese Fläche entspricht der Größe von 474 Fußballplätzen.
Google Earth deckt illegalen Fischfang auf
Über Google Earth haben die Grünen mindestens zwei Fälle von illegalem Fischfang in kanarischen Gewässern aufgedeckt. Auf Satellitenbildern waren vor den Stränden von Sotavento zwei Fischkutter mit Schleppnetzen zu sehen.
Überhöhte Smog-Werte in 50 Großstädten
Die Luft in Spanien ist weit davon entfernt als rein angesehen zu werden. In 89% der spanischen Städte mit über 100.000 Einwohnern wird der zulässige europäische Grenzwert für Feinstaubemissionen zum Teil deutlich überschritten.
Naturdenkmal der Welt
Der Teide-Nationalpark auf Teneriffa und das Opernhaus von Sydney in Australien haben neuerdings außer ihrer Berühmtheit noch etwas gemeinsam: sie tragen den Unesco-Titel „Welterbe“. Das Welterbe-Komitee beschloss am 28. Juni in Christchurch (Neuseeland), Teneriffas Nationalpark auf die Liste des Weltnaturerbes zu setzen und entspricht so dem Wunsch der verschiedensten Inselbehörden, die schon seit Jahren auf ein positives Votum des Komitees hofften.








