Das Projekt der 25 bioklimatischen Häuser, das vor einigen Jahren in Granadilla auf Teneriffa vom ITER (Instituto Tecnológico y de Energías Renovables de Tenerife), dem technologischen Institut für erneuerbare Energien, umgesetzt worden ist, wurde kürzlich auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen Delegationen verschiedener teilnehmender Staaten vorgestellt.
Umwelt
Hirte stoppt Golfplatz-Projekt
Der Oberste Gerichtshof hat den Bebauungsplan für die Golfplatz-Anlage „Santa Ana del Monte Jumilla-Golf“ in Murcia für unzulässig erklärt und damit der Klage eines Schafhirten stattgegeben.
Weniger Artenschutz auf den Kanaren?
Die von der kanarischen Regierung geplante Reform des Artenschutzkataloges alarmiert die Umweltschützer. Geplant ist, den Schutz gefährdeter Pflanzen und Tiere in großem Umfang zu reduzieren, wie Wissenschaftler der Universität La Laguna beklagten. Nach den neuen Normen würden von 450 bisher geschützten Arten 226 ihren Schutz verlieren, 131 würden herabgestuft und 94 Arten nur mehr unzureichend geschützt.
Schlamperei im kanarischen Naturschutz
Die Europäische Kommission hat Spanien nun vor dem Europäischen Gerichtshof wegen Vernachlässigung der 174 Naturschutzgebiete des Natura 2000-Programms auf den Kanaren angeklagt.
Die Regenfälle von Mitte November hinterlassen Schäden in Millionenhöhe
Die Tage nach den schweren Regenfällen vom 16. und 17. November, die insbesondere in den vier Gemeinden Puerto de la Cruz, Los Realejos, La Orotava und San Juan de la Rambla schwere Schäden anrichteten, erstrahlte Teneriffa überwiegend wieder unter schönstem Sonnenschein.
Alles im grünen Bereich
„Alles im grünen Bereich“, so beurteilte ITER-Umweltdirektor Nemesio Pérez anlässlich der Hundert-Jahr-Feierlichkeiten zum Ausbruch des Chinyero das heute gegebene Risiko eines Vulkanausbruchs. „Alle unsere Indikatoren weisen normale Werte auf.“ Das Risiko eines Vulkanausbruchs auf Teneriffa sei derzeit „sehr gering“.
Spätfolge des Unwetters
Im Ortsteil San Fernando in Puerto de la Cruz kam es über eine Woche später zu einer Spätfolge des Unwetters. Die Wohngemeinschaft der Anlage Panorámica I in der Calle Alemania war sowieso schon betroffen, weil der hinter dem Gebäude liegende Barranco durch die Wassermassen zu
einem wahren Fluss angeschwollen war und einen Teil des Gartens weggespült hatte.
Zweiter meteorologischer Radar
Die spanische Regierung hat den Kanarischen Inseln einen zweiten meteorologischen Radar versprochen, nachdem das bislang einzige auf den Inseln tätige Messgerät bei den schweren Regenfällen vom 16. und 17. November aufhörte zu funktionieren.
Am 16. November herrschte im Orotavatal Weltuntergangsstimmung
Der Wetterdienst hatte für den 16. November zunächst für die Insel La Palma Alarmstufe Gelb wegen heftigen Regens ausgerufen. Am Vormittag wurde die Warnung dann auf den Norden Teneriffas und Gran Canarias ausgeweitet. Zu dieser Zeit herrschte im Norden Teneriffas noch Strandwetter, doch am Nachmittag verdunkelten die angekündigten Gewitterwolken dann doch den Himmel.
„Irreparable Schäden an der Steilküste“
Ein schlechtes Erbe werde Bürgermeister Macario Benítez kommenen Generationen hinterlassen, wetterte die Stadträtin der Grünen IR-Los Verdes von El Rosario, Inmaculada del Cid, gegen das Projekt einer Küstenpromenade von Tabaiba nach Radazul, dessen Ausführung bereits begonnen hat. Die Gemeinde werde künftig keine intakte Küste mehr haben.









