Schleuser machen im Mittelmeer ein Geschäft mit der Not der Menschen, die Afrika Richtung Europa verlassen wollen oder müssen. Die Mär von einander fremden Emigranten, die sich in Tanger und Casablanca spontan zusammenfinden, um gemeinsam für 810 Dirham (rund 80 Euro) ein Kinderschlauchboot für die waghalsige Überfahrt zu erstehen, stellen in den meisten Fällen nur eine Schutzbehauptung dar.
Spanien
Kokainschmuggel auf dem Segelschulschiff Elcano
Die 85. Ausbildungsfahrt des spanischen Segelschulschiffs „Juan Sebastián Elcano“ ist überschattet von einem Skandal, der einzigartig ist in der 87-jährigen Geschichte des stolzen Viermastrahschoners, der im Laufe seines Dienstes Häfen in 197 Ländern der Erde angelaufen und über eineinhalb Millionen Seemeilen zurückgelegt hat.
1.200 Bootsflüchtlinge in 36 Stunden
Warmes Wetter und ruhige See sowie die verstärkte Überwachung der Grenzzäune der Exklaven Ceuta und Melilla ließen die Flüchtlingsbewegung über die Meerenge von Gibraltar kurzzeitig zum Strom anschwellen. Allein in den ersten 36 Stunden kamen mehr als 1.200 Afrikaner in über 100 aufblasbaren Booten, vom Strandpaddelboot bis zum Festrumpfschlauchboot mit Außenborder, an der spanischen Küste an.
Alertcops: Die App für öffentliche Sicherheit
Das spanische Innenministerium beschreitet moderne Wege in der Verbrechensbekämpfung. Mit einer App wollen die Gesetzeshüter in Zukunft auf einfachem Wege die Kommunikation zwischen Bürgern und Sicherheitskräften ermöglichen.
Felipe VI. und Letizia: „am Puls der Bürger“
Nur selten sind derart unterschiedliche Personen zu einem offiziellen Fest auf Mallorca zusammen mit den Inselautoritäten eingeladen worden. Der frische Wind, den die Monarchie in ihrem Kontakt mit der spanischen Gesellschaft anstrebt, zeigte sich einmal mehr bei dem offiziellen Empfang, zu dem König Felipe und Königin Letizia in den Almudaina-Palast in Palma de Mallorca eingeladen hatten.
Katalanischer Kardinal erwünscht
Papst Franziskus steht vor der schwierigen Aufgabe, einen neuen Kardinal für Barcelona zu ernennen, nachdem Lluis Martínez Sistasch, der im vergangenen April 77 Jahre alt gewordene Kardinal nach den kanonischen Gesetzen in den Ruhestand gehen muss.
Kleiner Hitler
Der „Kreuzzug“ des Bürgermeisters von Vitoria im Baskenland gegen die in seiner Stadt lebenden Immigranten aus Marokko und Algerien, die sich nach seiner Ansicht auf Kosten der Stadt und des Staates ein gutes Leben machen, hat inzwischen auch die anderen Parteien auf den Plan gerufen.
Spanien stellt Waffenverkauf an Israel ein
Amnesty International hat den spanischen Staat für seine Weigerung gelobt, weiterhin Waffen an Israel zu verkaufen.
Gesundheitsministerium kontrolliert Flüge und Schiffe auf Ebola-infizierte Personen
Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wegen der Ebola-Epidemie den „internationalen Gesundheitsnotfall” ausgerufen hat, was die WHO zum Beschluss völkerrechtlich verbindlicher Vorschriften ermächtigt, hat das spanische Gesundheitsministerium entsprechende Vorsichtsmaßnahmen veranlasst.
Am Stuhl gesägt
Ana Botella, Bürgermeisterin von Madrid und Ehefrau des Ex-Präsidenten José María Aznar, hat kürzlich unumwunden eingeräumt, dass von bestimmten Personen aus der eigenen Partei an ihrem Stuhl gesägt werde, damit sie bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr nicht mehr kandidiere.







