Immigration erster Klasse

Schleuser machen im Mittelmeer ein Geschäft mit der Not der Menschen, die Afrika Richtung Europa verlassen wollen oder müssen. Die Mär von einander fremden Emigranten, die sich in Tanger und Casablanca spontan zusammenfinden, um gemeinsam für 810 Dirham (rund 80 Euro) ein Kinderschlauchboot für die waghalsige Überfahrt zu erstehen, stellen in den meisten Fällen nur eine Schutzbehauptung dar.

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1.200 Bootsflüchtlinge in 36 Stunden

Warmes Wetter und ruhige See sowie die verstärkte Überwachung der Grenzzäune der Exklaven Ceuta und Melilla ließen die Flüchtlingsbewegung über die Meerenge von Gibraltar kurzzeitig zum Strom anschwellen. Allein in den ersten 36 Stunden kamen mehr als 1.200 Afrikaner in über 100 aufblasbaren Booten, vom Strandpaddelboot bis zum Festrumpfschlauchboot mit Außenborder, an der spanischen Küste an.

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Felipe VI. und Letizia: „am Puls der Bürger“

Nur selten sind derart unterschiedliche Personen zu einem offiziellen Fest auf Mallorca zusammen mit den Inselautoritäten eingeladen worden. Der frische Wind, den die Monarchie in ihrem Kontakt mit der spanischen Gesellschaft anstrebt, zeigte sich einmal mehr bei dem offiziellen Empfang, zu dem König Felipe und Königin Letizia in den Almudaina-Palast in Palma de Mallorca eingeladen hatten.

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