Seit König Felipe VI. dem sozialistischen Präsidentschaftskandidaten den Auftrag zur Regierungsbildung erteilt hat, läuft für Pedro Sánchez der Countdown.
Am 2. März beginnt im Parlament die Debatte über die Bildung der Regierung. Doch trotz aller Bemühungen Sánchez’, auch die kleineren Parteien für eine Koalition zu gewinnen, waren die erforderlichen Stimmen bei Redaktionsschluss noch nicht beisammen. Sollte Sánchez scheitern, könnten Neuwahlen stattfinden.
Spanien
Wohlgemeinter Rat
Ex-Präsident Felipe González hat kürzlich erklärt, wenn er Susana Díaz – derzeit Regierungspräsidentin in Andalusien und Sekretärin der PSOE in dieser Region – wäre, würde er sich weder um den Posten der Generalsekretärin bewerben, noch als Präsidentschaftskandidatin bei möglichen Neuwahlen kandidieren.
Prinzessin Cristina weiter auf der Anklagebank
Der Infantin Cristina ist es nicht gelungen, die Anklagebank zu verlassen, auf der sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Iñaki Urdangarin und 16 weiteren Beschuldigten im Korruptionsfall Nóos im Gericht von Palma de Mallorca sitzt.
Erneutes Erdbeben im Alborán-Meer
Dem starken Erdbeben vom 25. Januar, das mit einer Stärke von 6,3 auf der Richterskala Melilla, das Küstengebiet von Andalusien und die nordmarokkanische Küste erschütterte, folgten diverse Nachbeben. Am 31. Januar wurde erneut ein Erdbeben mit einer Stärke von 4,4 auf der Richterskala im nördlichen Teil des Alborán-Meeres und in einer Tiefe von zehn Kilometern verzeichnet, das besonders in Granada gespürt wurde. Dieses Mal wurde glücklicherweise niemand verletzt, und es wurden nur geringe Sachschäden gemeldet.
Marihuana-Kulturen ohne Strom
Die Elektrizitätsgesellschaft Endesa hat an einem einzigen Tag dreißig illegale elektrische Anschlüsse entfernt, die Marihuana-Anpflanzungen im Norden von Granada mit Strom versorgten. Heftige Proteste der Bürger, die in dieser Zone leben und immer wieder Stromausfälle hinnehmen mussten, die durch die „Plantagen“ verursacht wurden, haben zu der Aktion geführt. „Wir kalkulieren, dass es in diesem Gebiet etwa tausend Anpflanzungen von Marihuana mit den entsprechenden Stromanschlüssen gibt“, versicherte der Direktor von Endesa in Andalusien.
Oberstes Gericht verurteilt den Kapitän der „Prestige“
Über 13 Jahre nach der größten Umweltkatastrophe Europas, der Ende 2002 durch den Tanker „Prestige“ in Nordspanien und Westfrankreich verursachten Ölpest, ist der endgültige Schuldspruch ergangen.
Parteichef auf dem Arbeitsamt
Andrés Herzog wurde in weniger als einem Monat zum Anwärter auf den Präsidentenposten zum Antragsteller auf dem Arbeitsamt.
In Murcia fließt das teuerste Wasser
Die Verbraucherschutzorganisation Facua hat im Rahmen einer entsprechenden Studie festgestellt, dass die Kosten für Wasser je nach Wohnort um bis zu 349% differieren können. Im extremen Fall könnte der Unterschied bis zu 453,60 Euro im Jahr betragen.
Katalanisches Unternehmen arbeitet an HIV-Medikament
Im katalanischen Forschungszentrum Hivacat, konkret in dessen Tochterunternehmen Aelix Thera– peutics, wird an einem Medikament gearbeitet, welches im Kampf gegen das HI-Virus den Durchbruch bringen könnte. Es soll nicht nur das Virus im menschlichen Körper abtöten sondern in seiner Weiterentwicklung auch als Impfstoff gegen die Infektion schützen können. Drei bedeutende Investmentfonds haben Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Rückblick
Ein heiß diskutiertes Thema war vor dreißig Jahren die Mitgliedschaft Spaniens im Nordatlantikpakt, der NATO. Die sozialistische Regierung unter Felipe González hatte in ihrem Wahlprogramm einen Verbleib nur unter bestimmten Bedingungen angekündigt und wollte das Volk über ein Referendum über diese Frage entscheiden lassen. Auch über die Art der Fragestellung gab es Auseinandersetzungen zwischen den Parteien, bevor der Wortlaut für die Volksbefragung die am 12. März 1986 stattfinden sollte endgültig feststand.








