Gemeinsam mit dem engsten Kreis des Vorstandes der Partido Popular analysierte der Präsident am „Tag danach“ die Ergebnisse der Kommunal- und Regionalwahlen vom 24. Mai und fasste einen Entschluss: Es muss nichts geändert werden. „Wir müssen nur näher sein, wesentlich näher am Bürger und mit den Spaniern besser kommunizieren.“
Politik
Zwei Bündnisse und ein Sieg der Sozialisten auf El Hierro
Die Wählerstimmen in den drei Gemeinden auf der kleinsten Kanareninsel sind ungleichmäßig verteilt.
Unterschiedliche Standpunkte der Regionalpräsidenten
Der offensichtliche Machtverlust der Partido Popular bei den vergangenen Regional- und Kommunalwahlen macht sich überall bemerkbar. Der Mangel an Selbstkritik des Parteichefs Mariano Rajoy hat bei einigen Regionalpräsidenten der Partei erheblichen Unwillen ausgelöst.
Schwere Verluste für die Konservativen
Vor den Wahlen hatte der spanische Ministerpräsident die Bürger gewarnt, keine Experimente zu machen und keine Risiken einzugehen, indem sie ihre Stimme den neuen Parteien geben, die sich zum ersten Mal zur Wahl stellten. Doch diese Warnung stieß offenbar auf taube Ohren. Die konservative Partido Popular erzielte so schlechte Ergebnisse wie seit 20 Jahren nicht mehr und verlor rund 10 % der Stimmen. Dagegen konnten die neuen Parteien kräftig punkten.
Keine absolute Mehrheit in Santa Cruz de La Palma
In Santa Cruz de La Palma haben die Wähler die Nationalisten der CC abgestraft.
600 „absolute Mehrheiten“ weniger
Der „Blutverlust“ welchen die Partido Popular bei den Wahlen erlitten hat, umfasst rund 2,5 Millionen Wählerstimmen und den Rückgang von 10 Punkten gegenüber den Wahlen von 2011 und ein Ergebnis von 27%.
Erste Konsequenzen in Aussicht
In der PP-Führungsspitze wird gemunkelt, dass Ministerpräsident Mariano Rajoy Generalsekretärin María Dolores de Cospedal um ihren Rücktritt bitten könnte.
Nationalistisch-sozialistisches Bündnis in Aussicht
Mit Spannung wurden am Abend des 24. Mai die ersten Wahlergebnisse erwartet, schließlich hatte im Vorfeld alles auf ein Ende der Vorherrschaft der drei großen Traditionsparteien – Coalición Canaria (CC), Partido Popular (PP) und Partido Socialista Obrero Español (PSOE) – hingedeutet.
Wahlen lassen „kommunales Dilemma“ erwarten
Selten war der Ausgang von Wahlen so ungewiss wie am kommenden Sonntag, dem 24. Mai, an dem überall in Spanien die Gemeinderäte und in 13 Autonomen Regionen die Regionalregierungen gewählt werden. Eine Umfrage von „Metroscopia“ in den beiden Hauptstädten Madrid und Barcelona soll einen Überblick bieten, wie es um die Verhältnisse bzw. die Wahlabsichten der Bürger in den spanischen Städten und Gemeinden bestellt ist.
PP will zweite Wahlrunde einführen
Bereits im letzten Sommer traf sich Spaniens Präsident Mariano Rajoy mit Pedro Sánchez, dem Generalsekretär der Oppositionspartei Partido Socialista Obrero Español, um ihn für die Idee zu gewinnen, eine sogenannte zweite Wahlrunde einzuführen. Doch damals lehnte Sánchez den Vorschlag des Präsidenten und Generalsekretärs der Partido Popular ab.








