Weit weniger Aufsehen als die Konstitution des Abgeordnetenkongresses erregte die erste Sitzung des neuen Senats, bei der Javier Rojo, der Kandidat der Sozialisten, erneut mit absoluter Mehrheit zum Präsidenten gewählt wurde.
Politik
Partei-Querelen
Polit-Veteran Manuel Fraga, Ex-Regierungschef von Galicien und Gründer der konservativen Volkspartei, wird in dieser Legislaturperiode erneut Senator für seine Heimatregion sein.
José Bono zum Parlamentspräsidenten gewählt
Nach den Osterfeiertagen trat am 1. April zum ersten Mal seit den Parlamentswahlen vom 9. März der neue Abgeordnetenkongress zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die Hauptaufgabe war dabei die Wahl des Parlamentspräsidenten.
Die Schatten der Vergangenheit abschütteln
Es tut sich was in der zweitstärksten Partei Spaniens, der oppositionellen Volkspartei (PP), die bei den Parlamentswahlen am 9. März die zweite Niederlage in Folge zugunsten der regierenden Sozialisten hinnehmen musste.
Ein Mann der Superlative
Angel Llanos, Mitglied der konservativen PP und Vizebürgermeister von Santa Cruz hat einen Wunschkandidaten für das Amt des Parteivorsitzenden.
Santa Cruz gibt die Verantwortung ab
Der Stadtverwaltung von Santa Cruz de Tenerife ist die Polemik um den Las Teresitas-Strand inzwischen wohl doch zu heikel geworden. Nach monatelanger Passivität wurden Mitte März jedenfalls auf Initiative der regierenden Coalición Canaria (CC) und der konservative Volkspartei (PP) überraschende Entscheidungen getroffen.
CC– keine Änderungen
Kanaren-Chef Paulino Rivero hatte es eilig klarzustellen, dass die Ergebnisse der Parlamentswahlen keinen Einfluss auf die Regierungskoalition zwischen seiner Partei, CC, und der konservativen PP haben wird.
PP –Alles wie gehabt
Der kanarische PP-Chef und Spitzenkandidat für die Provinz Las Palmas de Gran Canaria, José Manuel Soria, hat seine ganz eigene Interpretation der Wahlergebnisse. Seine Partei habe keine Einbußen erlitten.
„Meistgewählte Partei“
Als strahlender Sieger trat Juan Fernando López Aguilar, Ex-Justizminister und Spitzenkandidat der kanarischen Sozialisten (PSC) in der Provinz Las Palmas de Gran Canaria noch in der Wahlnacht vor seine Anhänger. Die PSC hatte dem Anlass entsprechend eine provisorische Parteizentrale auf der Plaza de la Música beim Alfredo Kraus- Auditorium in Gran Canarias Hauptstadt aufstellen lassen.
Auch die Kanarischen Inseln wählten rot
Die Wahlergebnisse von vier autonomen Regionen waren entscheidend dafür, dass die regierenden Sozialisten aus den Parlamentswahlen vom 9. März erneut als klare Sieger hervorgingen. Eine dieser Regionen sind die Kanarischen Inseln, wo die Wahlbeteiligung bei 67% lag. Mit 39,68% der Stimmen können die kanarischen Sozialisten (PSC) in dieser Legislaturperiode sieben Abgeordnete der insgesamt 15, die den Kanaren zustehen, nach Madrid schicken.









