Mitte Februar veröffentlichte der spanische Staatsanzeiger die Namen und Kandidaturen aller Parteien, die bei den Parlamentswahlen am 9. März antreten dürfen.
Politik
Spanien klagt 40 ranghohe Offiziere aus Ruanda wegen Völkermordes an
Die Audiencia Nacional, das Oberste Strafgericht Spaniens hat am 6. Februar angekündigt, 40 ranghohen Offizieren aus Ruanda wegen Völkermordes, Terrorismus und Verbrechen gegen die Menschlichkeit den Prozess zu machen.
Sozialisten liegen nur knapp vor den Konservativen
In den Wochen vor Wahlen sind die Medien immer randvoll mit Nachrichten über die Ergebnisse der verschiedensten Meinungsforschungsinstitute im Hinblick auf die Wahlabsichten der Bürger. So natürlich auch dieses Mal. Die Ergebnisse variieren dabei, je nach politischer Couleur der Auftragsgeber.
Bäumchen wechsel dich!
Die konservative Volkspartei (PP) hat nun auch den Umweltschutz als Wahlkampfthema entdeckt. Eigentlich erstaunlich, wenn man bedenkt, dass PP-Chef Mariano Rajoy vor wenigen Monaten noch tief ins Fettnäpfchen trat, als er behauptete, der Klimawandel könne nicht als eine der derzeit größten Bedrohungen der Menschheit angesehen werden.
Termine für Fernseh-Duelle
Nach wochenlangem Hin und Her konnten sich die regierenden Sozialisten und die oppositionellen Konservativen endlich darauf einigen, an welchen Tagen und unter welchen Bedingungen die versprochenen Fernseh-Duelle zwischen ihren Spitzenkandidaten stattfinden sollen.
Schleichwerbung
Seit der Wahlkampf begonnen hat, betrachten die Politiker mit Argusaugen, ob ihre Gegner mit Erfolgen zu glänzen versuchen, um damit Wählerstimmen zu angeln.
Zapatero setzt weiter auf Familienpolitik
Während sich die Konservativen dafür entschieden haben, Immigration und Kriminalität als wichtigstes Wahlkampfthema auszuschlachten, halten die Sozialisten weiter an Themen wie Sozial- und Familienpolitik fest.
Stimmenfänger
Der kanarische Präsident Paulino Rivero wurde von den Sozialisten heftig kritisiert, weil er ausgerechnet drei Wochen vor den Parlamentswahlen nach Venezuela reiste.
„Demokratie als Spektakel“
Er ist zwar der Chef der auf nationaler Ebene drittstärksten Partei Spaniens und dennoch kommt Gaspar Llamazares von der linken Izquierda Unida (IU) im Vergleich zu den beiden Spitzenkandidaten der PSOE und der PP reichlich wenig zu Wort.
Intellektuelle und Künstler werben für Zapatero
Am 9. Februar wurde in Madrid eine Bürgerplattform vorgestellt, die eigens gegründet wurde, um den regierenden Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero im Hinblick auf die anstehenden Parlamentswahlen zu unterstützen. Und zwar konkret ihn, denn die über 2.000 Bürger, unter ihnen viele bekannte Künstler und Intellektuelle, die das Gründungsmanifest der Plattform bis zu ihrem Eröffnungstag bereits unterzeichnet hatten, werben nicht direkt um Stimmen für die regierenden Sozialisten (PSOE).



