Der neue Bürgermeister von Teneriffas Hauptstadt, José Manuel Bermúdez (CC), geht mit gutem Beispiel voran und ist gemeinsam mit Koalitionspartner und Vizebürgermeister Julio Pérez (PSOE) auf dem Weg, ein Wahlversprechen zu erfüllen, das beide Parteien teilten: den Verwaltungsapparat der Stadt zu vereinfachen und die Kosten zu reduzieren.
Politik
Bildu sorgt für Empörung
Erst wenige Tage sind die Bildu-Bürgermeister im Amt, doch schon stoßen sie viele vor den Kopf, gefährden sogar Menschenleben und fordern die Grundfeste des spanischen Staates heraus.
Zapatero garantiert reduzierte Flughafengebühren auch nächstes Jahr
Bei der Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses am 22. Juni versprach Präsident José Luis Rodríguez Zapatero den Kanarischen Inseln auch im nächsten Jahr reduzierte Flughafengebühren, um weiterhin Fluggesellschaften zur Einrichtung neuer Verbindungen und Ausweitung bereits bestehender zu motivieren.
Gehaltsaufwand trotz Krise um fast 17% erhöht
Gleich zu Beginn der Legislatur erntet die neue Stadtverwaltung von Puerto de la Cruz Kritik. Die Regierungskoalition von CC und PP mit Bürgermeister Marcos Brito (CC) an der Spitze wird die Stadtkasse trotz Krise mit 455.280 Euro im Jahr für die hauptamtlichen Stadträte belasten.
Gemeinden sollen Lieferanten bezahlen
Der Präsidentschaftskandidat der Sozialisten und Vizepräsident Alfredo Pérez Rubalcaba hat die Gemeinden aufgefordert, ihre Schulden bei Lieferanten, Handwerkern und Freiberuflern zu bezahlen.
Hillary Clinton zu Besuch in Spanien
Es ist ihr erster Besuch in Spanien, seit José Luis Zapatero Regierungschef ist. Bei ihrem offiziellen Treffen am ersten Juli-Wochenende in Madrid, stärkte die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton dem spanischen Präsidenten den Rücken.
Spanien will im Sommer 2012 mit dem Truppenabzug beginnen
Die Präsenz spanischer Truppen in Afghanistan war im Dezember 2001 von der Regierung des Konservativen José María Aznar beschlossen worden. Bereits Ende Januar 2002 trafen die ersten Truppen in der Krisenregion ein.
Protest der „Empörten“ geht weiter
Am 19. Juni folgten in den wichtigsten Städten Spaniens über 200.000 Menschen dem erneuten Aufruf der sogenannten Bewegung 15-M zum Protest gegen die derzeitige Regierungspolitik und forderten „eine echte Demokratie und ein gerechteres Wirtschaftssystem“. Die Demonstrationen verliefen friedlich. Auch auf den Kanaren gingen Tausende in Las Palmas und Santa Cruz auf die Straße.
Cabildos gebildet
Am 17. Juni um 19.32 Uhr erklärte der Cabildo-Sekretär im Festsaal der Inselregierung Teneriffas diese für gebildet und gab so den Startschuss für das neue Mandat. In der folgenden Minute leistete Ricardo Melchior seinen Amtseid als Inselpräsident.
Tags zuvor waren sich Coalición Canaria (CC) und Partido Socialista (PSOE) nach langen Verhandlungen endlich einig geworden, sodass Ricardo Melchior (CC) und Aurelio Abreu (PSOE) den Koalitionspakt unterzeichnen und vorstellen konnten.
Amtseinführung in den Rathäusern auf Teneriffa
In drei Rathäusern der Inseln – La Laguna, Garachico und Valsequillo – bleiben vorläufig die Bürgermeister im Amt, die vor dem 22. Mai 2011 regierten, bis die verschiedenen eingereichtenen Wahleinsprüche geklärt sind.









