Seitdem im Februar im Kloster der Trinitarierinnen in Madrid die Überreste eines Sargs mit den Initialen des großen spanischen Dichters Miguel de Cervantes, des geistigen Vaters des legendären Don Quijote, gefunden wurden, wird an der Identifizierung der Knochen, die mit denen sechzehn weiterer Verstorbener vermischt waren, gearbeitet.
Kultur
Richter versagen Adelsfamilie den Verkauf eines Kolumbus-Briefes
Das Oberste Gericht von Madrid hat der Adelsfamilie Alba die Veräußerung eines persönlichen Briefes von Christoph Kolumbus an seinen Sohn untersagt.
Kleinstes Hotel soll Kulturgut werden
In einer Ratssitzung im Cabildo von El Hierro ist beschlossen worden, einen Antrag auf Einstufung als Kulturgut für das kleine Hotel Punta Grande einzuleiten.
Rückblick
In unserer Ausgabe vom 19. April 1985 berichteten wir über das Urteil des Spanischen Verfassungsgerichtes, welches die sogenannte Indikationslösung für Schwangerschaftsunterbrechung abgelehnt und als verfassungswidrig erklärt hatte. Die Regierung unter dem Sozialisten Felipe González hatte ein Gesetz auf den Weg gebracht und im Kongress verabschiedet, das sich an die Regelungen in anderen europäischen Ländern anlehnte. Die konservative Opposition hatte gegen dieses Gesetz beim Verfassungsgericht geklagt.
Ein Deutscher in der Wüste
Wobei – wenn man mit Dr. Stephan Scholz, dem technischen Leiter des Botanischen Gartens auf Fuerteventura spricht, ist die Insel mitnichten eine Wüste, sondern Fundus eines einzigartigen Artenreichtums.
Wandern und entdecken
Am Tag der Sonnenfinsternis hatte der Regen begonnen. Mein Regenmesser zählte fast vier Liter Niederschläge innerhalb von 24 Stunden, und auch an den folgenden Tagen hielt sich das Wetter nicht an die amtliche Vorhersage. Das Regenwetter blieb, und die vorgesehene Tour im Anaga-Gebirge fiel ins Wasser. Als es Tage später morgens kurz über dem Orotavatal aufklarte, erschien der Teide etwas weißer. Gegen zehn Uhr schaute ich wieder hinauf. Dank der zurückgezogenen Wolken war gut erkennbar, dass es diesmal viel weiter herunter geschneit hatte. Also musste in den Cañadas deutlich mehr Schnee liegen als im ganzen, kalendarisch schon vergangenen Winter. Und damit gab es für mich Wichtigeres als unaufschiebbare Aufgaben im Haus.
Ostern – Pudding und Pelikan
Ich hoffe, Sie halten mich jetzt nicht für blasphemisch oder gar verrückt ob dieses Titels, den ich meinem Beitrag zu Ostern gegeben habe. Aber es ist noch gar nicht so lange her, da las ich eine mehr als nachdenkliche Geschichte, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:
Rückblick
In unserer Ausgabe vom 5. April 1985 berichteten wir darüber, dass es nach einer nächtlichen Marathonsitzung endlich zu einer Einigung kam. Acht Jahre hatten die Beitrittsverhandlungen zwischen den Brüsseler Behörden auf der einen und Spanien und Portugal auf der anderen Seite gedauert, die endlich zum Abschluss gebracht werden konnte. Offenbar waren schon damals nächtliche Sitzungen in Brüssel üblich, denn wie den Berichten zu entnehmen ist, war die Einigung zwischen den Delegationen schließlich morgens um drei Uhr erreicht. Der spanische Verhandlungspartner Manuel Martín gab aus Brüssel die Parole aus: „Es müssen in allen Bereichen der spanischen Wirtschaft entsprechende Schritte eingeleitet werden. Wir dürfen keinen Tag verlieren!“
20.000 Jahre alte Felszeichnungen entdeckt
Zwei Höhlenforscher des höhlenkundlichen Vereins Club Sabadell haben in einer kleinen Höhle in Kantabrien prähistorische Malereien gefunden, die über 20.000 Jahre alt sein könnten.
Fuerteventura: Casa Alta de Tindaya
Am 22. März wurde auf Fuerteventura das Casa Alta, das „hohe Haus“ in der Nähe des den Ureinwohnern heiligen Bergs Tindaya eröffnet. Es dient als Informationszentrum für Besucher, die sich für die Kultur und Geschichte der ältesten Insel des kanarischen Archipels interessieren.







