„Wie schön, dass du geboren bist, wir hätten dich sonst sehr vermisst“, so singen wir immer gerne Geburtstagskindern ein Ständchen. An Pfingsten könnten wir auch der Kirche ein Ständchen singen. Denn an Pfingsten feiern wir den Geburtstag der Kirche.
Kultur
Superfood Salat
Ob als Vorspeise oder Beilage, kleine Zwischenmahlzeit oder vollwertiger Sattmacher – kaum ein anderes Gericht ist so vielfältig und abwechslungsreich wie Salat. Dabei gilt Salat als Inbegriff von Frische und Knackigkeit, da er meist roh genossen wird. Doch die Möglich- keiten der Zubereitung sind so bunt wie seine Zutaten, die uns die Natur das ganze Jahr über schenkt.
Die Barmherzigkeit Gottes im Mittelpunkt
Die Botschaft, die La Orotava mit dem diesjährigen Lavasandbild übermitteln wird, beschränkt sich nicht mehr nur auf das rein Religiöse, obschon die Barmherzigkeit Gottes als zentrales Thema ausgewählt wurde und damit auch im Mittelpunkt des Bildes dargestellt wird.
Der Countdown bis zum großen Feuerwerk läuft
In Los Realejos laufen die Vorbereitungen auf das wohl größte Fest der Gemeinde. Jedes Jahr am 3. Mai wird in der Stadt der „Día de la Cruz“ mit den „Fuegos de Mayo“ – dem Maifeuerwerk – gefeiert.
Wandern und entdecken
Einen Feigenbaum am Haus zu haben, den aromatischen Duft seiner Blätter vom leichten Wind herangeweht zu bekommen, seine Früchte zu genießen – ein Traum! Neben zahlreichen Bauernhäusern, vor allem im Süden Teneriffas, war dieser Traum einst Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit, die ihre Bewohner nicht davon abhalten konnte, eines Tages Haus und Baum aufzugeben. Die leeren Katen halten Wind und Wetter nicht lange stand und verfallen. Nicht immer sieht das romantisch aus. Die Feigenbäume gedeihen weiterhin prächtig. Sie brauchen wenig Pflege. Es war kein Zufall, dass die Leute sie bei ihren Weilern und Äckern angepflanzt hatten. Sie versprachen reiche Ernte bei wenig Arbeit.
In der Beziehungskrise
In unserer Beziehung kriselt es. Wir kennen uns seit so vielen Jahren, Jahrzehnten. Wir haben uns eigentlich gut aneinander gewöhnt. Vielleicht zu gut. Jetzt macht jeder nur noch seins. Wir reden nicht mehr viel miteinander. Die intimeren Kontakte sind rar geworden.
Rückblick
Die Verabschiedung eines Ausländergesetzes, das den realen Verhältnissen in den Achtzigerjahren entsprach, war im Frühjahr 1986 ein aktuelles Thema. Es sollte der Regierung Mittel an die Hand geben, um im Lande Ordnung zu schaffen. Zwischen 300.000 und 500.000 Ausländer sollen sich damals illegal in Spanien aufgehalten haben, gegenüber 250.000, die legal, also offiziell angemeldet im Land lebten. Das neue Gesetz ermöglichte den spanischen Behörden auch, „Illegale“ bis zu vierzig Tage in Haft zu nehmen und sie anschließend auszuweisen. Wie seinerzeit aus der Presse zu entnehmen war, hatte schon die Ankündigung über die Verabschiedung des Ausländergesetzes mehr als 45.000 illegal hier lebende Personen dazu bewogen, ihre Situation zu regulieren.
Bildung ist Familiensache
Während der Krisenjahre hat der Staat die Ausgaben für Bildung um 15% gekürzt, während die Familien 28% mehr in die Bildung ihrer Kinder investiert haben.
Rückblick
In unserer Ausgabe vom 23. März 1986 ging es um ein Ereignis, das wohl einmalig auf der Insel bleiben wird: Das Fest der Sterne. Es lockte nicht nur mehr als 50.000 Menschen an, die während der Nacht den Teresitas-Strand bevölkerten, sondern verursachte auch den größten Verkehrsstau aller Zeiten. Das Astrophysikalische Institut der Kanaren hatte dieses Fest organisiert, um den Kometen „Halley“ zu zeigen, der in dieser Nacht am Himmel sichtbar werden sollte. Außerdem war ein umfangreiches Rahmenprogramm organisiert worden – Aufführung des Spielberg-Films „Begegnung in der dritten Ebene“, Vorträge, Folklore, Livemusik etc., um die Zeit bis fünf Uhr zu überbrücken. Dann sollte der Komet zu sehen sein. Allerdings hatten sich die Veranstalter auf maximal 20.000 Besucher eingerichtet, und so war das Chaos vorprogrammiert.
Wandern und entdecken
„Da vorne! Das könnte es sein.“ Wir sind auf der Suche nach einer Felsgravur. Sie müsste etwa so groß wie ein Suppenteller sein. Zumindest nach dem Foto, das wir im Internet gefunden haben. Hier auf der Degollada de Yeje, mit Blick auf Masca, soll sich eine der wichtigsten vorgeschichtlichen Fundstätten Teneriffas befinden. Jedenfalls behauptet das der Autor des kurzen Internet-Artikels. Ein Sonnensymbol soll sich hier befinden und die Ritzzeichnung eines Fisches, außerdem zahlreiche kleine Kanälchen und in den Fels gehauene Schüsselchen. Es sei ein magischer Ort, Schauplatz kultischer Handlungen.










