Liebe Leser, vor der letzten Ausgabe des Wochenblattes war wohl vielen ein wenig mulmig geworden, und ich spürte auch unter meinen Kunden eine gewisse Anspannung wegen der Auseinandersetzung an der Krim.
Natürlich gab es ein paar Schwankungen an den Börsen. Doch wie gut war es wieder einmal, einen kühlen Kopf behalten zu haben. Dann ist auch niemandem etwas passiert.
Kanarische Inseln
Mehr als 4.300 Zwangsräumungen in einem Jahr
Im Durchschnitt 360 Zwangsräumungen monatlich haben die kanarischen Gerichte nach Angaben des Generalrats der rechtsprechenden Gewalt (CGPJ) im Jahr 2013 angeordnet.
Stromversorger setzt Drohnen ein
Dass man Drohnen auch für friedliche Zwecke einsetzen kann, zeigt der Stromversorger Endesa, der für die Überprüfung insbesondere schwer zugänglicher Stromtrassen in Zukunft mit Kameras bestückte ferngesteuerte Fluggeräte einsetzen wird.
Im März 3,2 Millionen Passagiere abgefertigt
Alle kanarischen Flughäfen zusammengenommen haben im Monat März 3,2 Millionen Passagiere abgefertigt, 5,6 % mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.
Straßencafés wollen auf die Barrikaden gehen
Dass die Gemeinde Puerto de la Cruz in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt und sich zum Sparen gezwungen sieht, ist kein Geheimnis. Nun hat es die Stadtverwaltung nach Meinung der Straßengastronomie zu weit getrieben, denn auf einmal flatterten den Eigentümern von Cafés und Restaurants, die ihre Tische und Stühle auf öffentlichem Weg aufstellen, saftige Zahlungsaufforderungen für die Sondernutzungsgebühr ins Haus.
Immobilienpreise fallen weiter
Laut dem Unternehmen Sociedad de Tasación, das sich mit Schätzungen beschäftigt, ist der Immobilienpreis im ersten Jahresquartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 6% auf 1.270 Euro pro Quadratmeter zurückgegangen.
Eröffnung der Umgehungsstraße verschoben
Die neue Umgehungsstraße von Tacoronte ist nun doch nicht, wie zunächst angekündigt, Ende März eröffnet worden. Die starken Regenfälle der letzten Wochen sowie die Umleitung von Asphaltlieferungen zu den Bauarbeiten am Schnellstraßenring haben zu der Verzögerung beigetragen.
Wachstum versus Arbeitslosigkeit
Das Finanzinstitut BBVA hat erneut einen Bericht über die wirtschaftliche Lage auf den Kanaren und Vorschläge zur Ankurbelung der Konjunktur ausgearbeitet. Die wurden dieser Tage in Las Palmas de Gran Canaria von Rafael Doménech, Leiter der Abteilung Wirtschaft von BBVA Research, und Fernando Alonso, Gebietsleiter der BBVA auf den Kanaren, vorgestellt.
Cepsa-Raffinerie will Arbeitsplätze abbauen
Der Erdölkonzern Cepsa will spanienweit 320 Arbeitsplätze abbauen. Auch die seit Monaten von wiederholten Produktionsstopps betroffene Raffinerie in Santa Cruz kommt nicht ungeschoren davon. Hier sollen 31 Stellen mittels eines sogenannten ERE gestrichen werden.
Schlechter März
Während spanienweit sowohl im Vorjahres- als auch im Monatsvergleich mehr Sozialversicherte und weniger Arbeitslose gezählt wurden, verzeichneten die kanarischen Arbeitsämter zwischen Februar und März einen Anstieg um fast 2.000 Arbeitslose. Im Jahresvergleich wurde jedoch ein Rückgang von fast 5% bzw. über 14.000 auf fast 277.000 Arbeitslose registriert.


