Wandern und entdecken

Der Nationalpark Cañadas del Teide ist so grün wie noch nie in seiner nunmehr 61-jährigen Geschichte. Trotzdem stehen den Fachwissenschaftlern der Parkverwaltung und der Universität von La Laguna Sorgenfalten auf der Stirn. Das Prinzip „Vorrang für die Natur“, das zu den Leitideen aller Nationalparks gehört, hat seit der Gründung des Parks und dem Verbot der Sommerweide in den Cañadas die Bestände der Retamas, Codesos, Alhelís und anderer typischer Pflanzen reichlich zunehmen lassen. Leider auch die der Kaninchen und Mufflons. Auf eingezäunten Untersuchungsflächen, zu denen beide keinen Zutritt haben, wird erkennbar, wie verheerend beide der Hochgebirgsflora zusetzen. Für den weiß blühenden Teideginster, die Retama, ist es schon später als fünf vor zwölf. Für die Fortsetzung des jetzigen Trends prophezeien Wissenschaftler, dass wir in zehn Jahren keinen Retama-Honig mehr als typische Cañadas-Spezialität bekommen werden. Es wird keine Retamas mehr geben.

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Kein einfacher Sohn

Also ich kann mir vorstellen, dass Jesus bestimmt kein einfacher Sohn war. Erst neulich ging mir so durch den Kopf, wie das wohl für seine Mutter gewesen sein muss, mit diesem ungewöhnlichen Sohn zurechtzukommen. Schließlich kann man ja nun nicht sagen, dass er nicht gut geraten war. Aber dass er anders war, als es sich eine Mutter so vorgestellt hatte, das glaube ich schon.

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Günstigere Alternative zur Schließung des Inselstraßenrings stößt auf allgemeine Ablehnung

Dieser Tage wurde bekannt, dass noch vor den vergangenen Wahlen die Regionalregierung dem Cabildo Teneriffas eine kostengünstigere Alternative für den Verlauf des letzten Teilstückes des Inselstraßenringes unterbreitet hat. Das Teilstück zwischen Santiago del Teide und El Tanque wurde aufgrund der hohen Kosten des Erjos-Tunnels bisher nicht umgesetzt. Doch die kostengünstigere Alternative wird allgemein abgelehnt.

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„Goldfinger“ John Palmer starb in seinem Haus in Essex

John Palmer, ein Mensch der Superlative, der in seiner britischen Heimat als Kopf des größten Goldraubes aller Zeiten und hier auf Teneriffa in den 2000er-Jahren als der „König des Time-Sharing“ galt, ist im Alter von 64 Jahren verstorben. Doch über seinem Tod scheint ein ebenso dunkler Schatten zu liegen, wie über seinem Leben. Was zunächst als Herztod diagnostiziert wurde, scheint nun ein Mord zu sein.

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