Tragischer Tod zweier Deutscher in Betancuria

Die Besatzung des Rettungshubschraubers konnte die beiden Verunglückten nur noch tot bergen. Foto: fuerteventura emergencias

Zwei Brüder und deren Nichte wurden, als sie ein Selfie an der Playa del Valle machten, von einer Woge ins Meer gerissen

Fuerteventura – An der Playa del Valle sind zwei deutsche Männer von der Brandung ins Meer gerissen worden und ertrunken. Eine junge Frau konnte sich retten.
Die Männer, zwei Brüder von 58 und etwa 40 Jahren, waren mit einigen Verwandten, darunter ihrer Mutter und der Ehefrau eines der beiden, an der Küste von Betancuria nahe Aguas Verdes, wo zu dieser Zeit starke Brandung herrschte. Zusammen mit ihrer 36-jährigen Nichte wollten sie auf den Klippen ein Selfie machen, als sie von einer hohen Welle erfasst und ins Meer gerissen wurden. Die beiden Brüder wurden von der Brandung hinausgezogen. Die junge Frau schaffte es, ans Ufer zu gelangen und musste mit mehreren schweren Verletzungen und Brüchen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Der Besatzung eines GES-Hubschraubers gelang es, eine halbe Stunde nach dem Unfall, die Körper der beiden im Meer treibend auszumachen und zu bergen. Die Wiederbelebungsversuche der Rettungssanitäter blieben jedoch erfolglos.
Die Küstenlandschaft Aguas Verdes, wo sich das Unglück ereignete, stellt mit ihren vulkanisch geformten Klippen und grün schimmernden natürlichen Wasserbecken eine Sehenswürdigkeit Fuerteventuras dar.

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