Torres eröffnet Schuljahr


Für Ángel Víctor Torres ist der Umweltschutz ein wichtiger Teil der schulischen Bildung, wie er in seiner Eröffnungsrede im Beisein von Schuldirektor Miguel Valencia und Inselpräsidentin Dolores Corujo hervorhob. Foto: EFE

Regionalpräsident Ángel Víctor Torres hielt die Eröffnungsrede zum Schuljahresbeginn in einer Grundschule in Arrecife

Lanzarote – Am 9. September hat an den meisten Grundschulen der Inseln das neue Schuljahr begonnen. Der kanarische Regierungspräsident Ángel Víctor Torres reiste aus diesem Anlass nach Lanzarote, wo die Schule Argana Alta in Arrecife für den offiziellen Akt ausgewählt worden war.

In seiner Rede bezeichnete der Regierungschef das Bewusstsein für einen respektvollen Umgang mit der Natur und den Umweltschutz als wichtigen Bestandteil der schulischen Bildung und wies im Besonderen auf das Erbe César Manriques auf Lanzarote hin. Dieses sei ohne Zweifel eine Warnung, „damit wir das Wichtigste nicht aus den Augen verlieren: den Schutz des Lebens, der Menschheit und der Natur, vor den Exzessen einer hypertrophierten und unsensiblen Bevölkerung, die den Kontakt mit der Erde verloren hat.“

Vor Schuldirektion, Lehrern und Kollegen aus der Politik versicherte Torres, dass die kanarische Regierung an allen Fronten Anstrengungen unternimmt, damit die Schulen und Universitäten immer hervorragender werden sowie sichere, barrierefreie, gesunde und nachhaltige Orte sind, die den neuen technologischen Anforderungen gewachsen sind.

Ángel Víctor Torres war vor seiner politischen Karriere selbst im Schuldienst tätig. Er studierte Hispanistik an der Universität La Laguna und bekam 1991 bei einem Auswahlverfahren für Lehrkräfte eine Stelle an einer öffentlichen Schule, wo er in der Oberstufe unterrichtete.

Weniger Schüler

Die Leiterin des Bildungsressorts der kanarischen Regierung, María José Guerra, gab zu Beginn des Schuljahres die offiziellen Schülerzahlen in der Region bekannt. Im Schuljahr 2019/2010 sind demnach 303.873 Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen angemeldet, was im Vergleich zum Vorjahr 2.274 Schüler weniger bedeutet. Wie María José Guerra erklärte, ist dieser Rückgang auf das gebremste Bevölkerungswachstum zurückzuführen, weshalb deutlich weniger Einschreibungen für die Grundschule erfolgten.

Mehr Anmeldungen gab es in diesem neuen Schuljahr hingegen in der Sekundarstufe (ESO) und auch für die Berufsausbildung (Formación Profesional).

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