Startschuss für den WSV


Am 7. Januar startete die Sonderrabattaktion. Foto: EFE

Die großen Handelsketten lassen seit dem 7. Januar die Preise purzeln

Kanarische Inseln – Seit der Liberalisierung der Preispolitik, werden praktisch das ganze Jahr über Preisnachlässe angeboten. Es gibt sie zwar noch, den Sommer- bzw. den Winterschlussverkauf (spanisch: Rebajas), doch gehört der frühere Ansturm auf die Geschäfte an den ersten Tagen der Vergangenheit an.

Bereits Ende November senkte der Handel bei dem Kampagnen „Black Friday“ und „Cyber Monday“ die Preise erheblich. Trotz der freizügigen Preispolitik mit vielen guten Angeboten das ganze Jahr über, halten insbesondere die großen Kaufhäuser und Handelsketten wie El Corte Inglés und Zara an den Schlussverkäufen fest. Am 7. Januar startete der Winterschlussverkauf, der mit einem Feiertag zusammenfiel.

Tatsächlich füllten sich die Einkaufszentren und Geschäfte am ersten Tag bei Weitem nicht wie früher. Viele Menschen nutzten die Gelegenheit, um die Geschenke vom Dreikönigstag umzutauschen.

In Santa Cruz war die Innenstadt gut besucht. Es herrschte viel Betrieb insbesondere bei El Corte Inglés und der Einkaufszone Calle del Castillo. In Las Palmas kam es sogar zu Staus auf den Zufahrtsstraßen in das Stadtzentrum. Besonders viele Besucher und Kauflustige wurden in den Einkaufszentren von Las Arenas und von Los Alisios verzeichnet. Die Angestellten der Geschäfte waren völlig ausgelastet.

Der Handel geht davon aus, dass die Verkäufe durch die Sonderrabattaktion um 2 bis 3% angekurbelt werden, weit entfernt von den Erwartungen anderer Jahre, als noch von einem Verkaufsanstieg von 18% die Rede war.

Heutzutage suchen viele Kauflustige nicht mehr in den Geschäften nach Schnäppchen, sondern im Internet auf den Handelsplattformen oder auf den Webseiten der Handelsketten. Auch auf den Kanaren verbreitet sich das bequeme Online-Shopping von zu Hause aus, das keine Öffnungszeiten kennt, immer mehr.

Trotzdem ging die Kaufhauskette El Corte Inglés davon aus, dass am 7. Januar etwa drei Millionen Menschen eine ihrer Filialen besuchen würden.

Laut einer Studie der Internet-Plattform Fintonic wird es sich bei der Kleidung und den Accesoires in diesem Jahr um die beliebtesten Produkte der Spanier handeln, wofür jeder Spanier durchschnittlich 121 Euro ausgeben wird. Aus der Studie geht weiterhin hervor, dass 48% der Bevölkerung die Schlussverkäufe zum günstigeren Erwerb solcher Waren nutzen wird.




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