Regionalregierung hilft mit Sozialwohnungen


Eine Bleibe für einkommensschwache und zwangsgeräumte Familien

Während jeder dritte Canario arbeits- und einkommenslos ist und die Banken weiterhin per Zwangsräumung viele Familien ihres Zuhauses berauben, sucht die Regionalregierung nach Mitteln und Wegen, die Not etwas zu lindern, beispielsweise durch Vermittlung einer Sozialwohnung.

Das Sozialressort gab bekannt, während des ersten Halbjahres 63 aufgegebene und von der Region renovierte Wohnungen an besonders einkommensschwache Familien vermittelt zu haben, die eine Monatsmiete zwischen 2 und 90 Euro zahlen. Laut dem Sozialressort handele es sich um Familien mit Kindern oder einem behinderten Familienmitglied, die eine Zwangsräumung erlitten hätten oder deren Mitglieder alle arbeitslos seien. Besonders viele Frauen mit Kindern oder pflegebedürftigen Familienmitgliedern hätten sich beworben und eine Wohnung zugesprochen bekommen.

Von den 550 für zwangsgeräumte Familien zur Verfügung gestellte Mietwohnungen wurden bis Juni allerdings gerade mal 246 besetzt.

Rund 16.500 Familien leben derzeit in einer Sozialwohnung auf den Kanaren. Laut dem jüngsten Bericht des Ombudsmannes handelt es sich damit um die Region mit den zweitmeisten Sozialwohnungen.




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