Neue Katamaranfähre für die Strecke zwischen den Provinzhauptstädten


Die von der australischen Werft Incat gebaute „Volcán de Tagoro“ lief am 13. August zum ersten Mal in den Hafen von Santa Cruz de Tenerife ein. Foto: EFE

Die „Volcán de Tagoro“ traf Mitte August auf den Kanaren ein

Kanarische Inseln – Die neue Fähre von Naviera Armas, die „Volcán de Tagoro“, die nach Aussage des Unternehmens weltweit zu den modernsten Schnellfähren ihrer Art gehört, wurde Mitte August in Dienst gestellt. Sie deckt seitdem die Route Las Palmas de Gran Canaria – Santa Cruz de Tenerife in weniger als 100 Minuten ab.

Der Katamaran wurde auf der australischen Werft Incat gebaut und Ende Juni in Hobart, Tasmanien, zu Wasser gelassen (das Wochenblatt berichtete). Nach einer 25-tägigen Fahrt, bei der die Fähre 13.000 Seemeilen zurücklegte und unter anderem den Panama-Kanal durchquerte, traf die „Volcán de Tagoro“ am 12. August im Hafen von Las Palmas ein. Drei Schlepper begrüßten das neue Schiff mit Wasserfontänen. Am nächsten Morgen lief die Fähre zum ersten Mal den Hafen von Santa Cruz de Tenerife an. Am Nachmittag kehrte sie wieder nach Las Palmas zurück, um am 15. August in Dienst gestellt zu werden.

Mit der Eingliederung dieser neuen Fähre würden die beiden Provinzhauptstädte Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife noch schneller, und zwar in weniger als 100 Minuten, und mit mehr Komfort für die Passagiere miteinander verbunden, gab Naviera Armas bekannt.

Die hochmoderne, 74 Millionen Euro teure Fähre hat eine Kiellänge von 111 Metern und Kapazität für 1.184 Passagiere, davon 155 in der Business-Class. Die Besatzung besteht aus 16 Personen. Es gibt zwei Parkdecks, die 215 Pkws und zahlreiche Lkws aufnehmen können. Die Reisegeschwindigkeit beträgt 36 Knoten (knapp 67 km/h).

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